Meisterschulen im Handwerkerhof "Cambridge des Handwerks": 322 frischgebackene Jungmeisterinnen und- meister verabschiedet
28. Juli 2006
Das geflügelte Wort, "dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist", hat nach wie vor seine Berechtigung. Von den 368 zur Prüfung angetretenen Handwerkerinnen und Handwerker, die im vergangenen Jahr in den Münchner Meisterschulen im Handwerkerhof die Schulbank gedrückt hatten, schafften die diesjährige Meisterprüfung 322. Diese neuen Spitzen- und Führungskräfte für das Münchner und oberbayerische Handwerk bekamen heute, am 28. Juli 2006, ihre Zeugnisse und wurden in der Handwerkskammer für München und Oberbayern feierlich verabschiedet.
Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Bernd Lenze versicherte den Jungmeisterinnen und –meistern, das hohe Qualifikationsniveau der Handwerksmeister sei die Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg im Handwerk. Der Meisterbrief stehe für Fachkompetenz, Unternehmertum, Arbeits- und Ausbildungsplätze. Um diesen Anforderungen und der schon sprichwörtlich gewordenen Handwerksqualität gerecht zu werden, sei eine solide und ebenso gründlich in die Breite wie in die Tiefe gehende Meisterfortbildung das A und O. Lenze: "Was Cambridge und Oxford in Akademikerkreisen sind, nämlich Universitäten mit einem Spitzenruf, das sind die Münchner Meisterschulen für das Handwerk."
Der Hauptgeschäftsführer erläuterte den frischgebackenen Meisterinnen und Meistern, es sei dem bayerischen Handwerk gelungen, für Handwerksmeister weitere Chancen zu eröffnen. Künftig könnten in Bayern alle Meisterinnen und Meister, die zu den besten 20 Prozent ihres Jahrgangs gehören, ihre Bildungskarriere auch ohne Abitur auf der Fachhochschule fortsetzen. Lenze: "Das ist eine deutliche Aufwertung der Meisterprüfung und führt zu der von uns schon immer geforderten Durchlässigkeit des Bildungssystems."
Der Leiter der Meisterschulen, Oberstudiendirektor Paul Strotmann, machte deutlich, dass die Absolventinnen und Absolventen mit dem Meisterbrief in der Tasche über das beste Rüstzeug für eine erfolgreiche berufliche Zukunft verfügten. Es sei nun an ihnen, sich am Markt zu profilieren und sich durch meisterliche Qualität und Kompetenz von anderen Mitbewerbern abzusetzen. Strotmann: "Sorgen Sie dafür, dass sich der erworbene Meistertitel als Qualitätssiegel beim Kunden noch stärker im Bewusstsein verankert."
Das Durchschnittsalter der diesjährigen Meisterschulabsolventen liegt übrigens bei knapp über 25 Jahren. Die meisten stammen aus München und Oberbayern, unter ihnen sind auch 24 Ausländer (6,25 Prozent), u.a. aus China, England und Italien. Knapp 70 Prozent finanzierten ihre Weiterbildung über das Meister-BAFöG. Fast ein Drittel plant, sich früher oder später selbständig zu machen. Im einzelnen bestanden in den Meisterschulen im Handwerkerhof 108 Elektrotechniker, 24 Feinwerkmechaniker, 34 Friseure, 16 Informationstechniker, 86 Installateure und Heizungsbauer, 15 Landmaschinenmechaniker, 19 Metallbauer (Schlosser) und 16 Zahntechniker ihre Meisterprüfungen.
Die Meisterschulen im Handwerkerhof (Friedenstraße 26, 81671 München) sind eine gemeinsame Einrichtung der Handwerkskammer für München und Oberbayern und der Landeshauptstadt München. Informationen im Internet unter www.meisterschulen-mchn.de.
Fotos mit der Zeugnisübergabe an die Klassenbesten können als jpg-Datei kostenlos angefordert werden unter presse@hwk-muenchen.de oder Telefon 089 5119-121.
Das geflügelte Wort, "dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist", hat nach wie vor seine Berechtigung. Von den 368 zur Prüfung angetretenen Handwerkerinnen und Handwerker, die im vergangenen Jahr in den Münchner Meisterschulen im Handwerkerhof die Schulbank gedrückt hatten, schafften die diesjährige Meisterprüfung 322. Diese neuen Spitzen- und Führungskräfte für das Münchner und oberbayerische Handwerk bekamen heute, am 28. Juli 2006, ihre Zeugnisse und wurden in der Handwerkskammer für München und Oberbayern feierlich verabschiedet.
Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Bernd Lenze versicherte den Jungmeisterinnen und –meistern, das hohe Qualifikationsniveau der Handwerksmeister sei die Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg im Handwerk. Der Meisterbrief stehe für Fachkompetenz, Unternehmertum, Arbeits- und Ausbildungsplätze. Um diesen Anforderungen und der schon sprichwörtlich gewordenen Handwerksqualität gerecht zu werden, sei eine solide und ebenso gründlich in die Breite wie in die Tiefe gehende Meisterfortbildung das A und O. Lenze: "Was Cambridge und Oxford in Akademikerkreisen sind, nämlich Universitäten mit einem Spitzenruf, das sind die Münchner Meisterschulen für das Handwerk."
Der Hauptgeschäftsführer erläuterte den frischgebackenen Meisterinnen und Meistern, es sei dem bayerischen Handwerk gelungen, für Handwerksmeister weitere Chancen zu eröffnen. Künftig könnten in Bayern alle Meisterinnen und Meister, die zu den besten 20 Prozent ihres Jahrgangs gehören, ihre Bildungskarriere auch ohne Abitur auf der Fachhochschule fortsetzen. Lenze: "Das ist eine deutliche Aufwertung der Meisterprüfung und führt zu der von uns schon immer geforderten Durchlässigkeit des Bildungssystems."
Der Leiter der Meisterschulen, Oberstudiendirektor Paul Strotmann, machte deutlich, dass die Absolventinnen und Absolventen mit dem Meisterbrief in der Tasche über das beste Rüstzeug für eine erfolgreiche berufliche Zukunft verfügten. Es sei nun an ihnen, sich am Markt zu profilieren und sich durch meisterliche Qualität und Kompetenz von anderen Mitbewerbern abzusetzen. Strotmann: "Sorgen Sie dafür, dass sich der erworbene Meistertitel als Qualitätssiegel beim Kunden noch stärker im Bewusstsein verankert."
Das Durchschnittsalter der diesjährigen Meisterschulabsolventen liegt übrigens bei knapp über 25 Jahren. Die meisten stammen aus München und Oberbayern, unter ihnen sind auch 24 Ausländer (6,25 Prozent), u.a. aus China, England und Italien. Knapp 70 Prozent finanzierten ihre Weiterbildung über das Meister-BAFöG. Fast ein Drittel plant, sich früher oder später selbständig zu machen. Im einzelnen bestanden in den Meisterschulen im Handwerkerhof 108 Elektrotechniker, 24 Feinwerkmechaniker, 34 Friseure, 16 Informationstechniker, 86 Installateure und Heizungsbauer, 15 Landmaschinenmechaniker, 19 Metallbauer (Schlosser) und 16 Zahntechniker ihre Meisterprüfungen.
Die Meisterschulen im Handwerkerhof (Friedenstraße 26, 81671 München) sind eine gemeinsame Einrichtung der Handwerkskammer für München und Oberbayern und der Landeshauptstadt München. Informationen im Internet unter www.meisterschulen-mchn.de.
Fotos mit der Zeugnisübergabe an die Klassenbesten können als jpg-Datei kostenlos angefordert werden unter presse@hwk-muenchen.de oder Telefon 089 5119-121.
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- Pressemitteilung vom 28. Juli 2006 (
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online seit 03. Aug 2006, aktualisiert am 03. Aug 2006
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