Bayerisches Handwerk zur CO2-Strategie für PKW - Traublinger: "EU-Pläne vernichten Arbeitsplätze"
21. Dezember 2007
Als "Arbeitsplatzvernichtungsprogramm für die deutsche Automobilwirtschaft" bezeichnet der Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), Heinrich Traublinger, MdL, die neuesten Pläne von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. Danach soll der CO2-Ausstoß für schwere PKW überproportional gesenkt werden. Automobilbauer, die dem nicht nachkommen, müssten mit hohen Strafzahlungen rechnen. Dies bedeute einen Quasi-Freifahrtschein für Hersteller von Kleinwagen, während gerade die deutschen Autobauer der Ober- und Mittelklasse über Gebühr belastet würden, so Traublinger. Dadurch würden deutsche Autos zwangsläufig deutlich teurer werden.
In der Konsequenz würde dies auch Arbeits- und Ausbildungsplätze im Kfz-Handwerk kosten. Traublinger: "Steigende Preise für Neuwagen bedeuten, dass die Deutschen noch länger ihre ohnehin schon alten Autos fahren. Damit kommt Europa einer besseren Klimabilanz keinesfalls näher."
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