Kommunaler Bildungsgipfel - Handwerk begrüßt Weiterentwicklung der Hauptschule
12. Februar 2009
Das bayerische Handwerk begrüßt das beim "kommunalen Bildungsgipfel" abgelegte Bekenntnis zum bewährten dreigliedrigen Schulsystem in Bayern und zur Weiterentwicklung der Hauptschule. "Rund zwei Drittel der Handwerkslehrlinge kommen aus der Hauptschule. Wir sehen daher ihre Hauptaufgabe darin, die Jugendlichen optimal auf die Arbeitswelt vorzubereiten und ihnen die nötige Ausbildungsreife zu vermitteln", erklärt der Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), Heinrich Traublinger, MdL a. D.
Wichtig sei vor allem auch, dass eine generelle Aufgabe einzügiger Standorte nicht beabsichtigt werde. Damit können die Schülerinnen und Schüler auch weiterhin auf die wohnortnahe Hauptschule bauen. Zudem werte der bedarfsgerechte Ausbau zu Ganztagsschulen die Hauptschule weiter auf. In diese Richtung zielt auch der kürzlich von der Staatsregierung gefasste Beschluss, Handwerksmeister und -gesellen an bayerischen Hochschulen studieren zu lassen. Traublinger: "Diese Chance bietet sich auch Hauptschülern, die eine Berufsausbildung erfolgreich absolvieren. Kein praktisch begabtes Kind muss künftig unbedingt das Gymnasium besuchen, um studieren zu können."
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online seit 12. Feb 2009, aktualisiert am 12. Feb 2009
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