Bayerisches Handwerk zur Novelle des Hochschulgesetzes - Traublinger: "Berufsausbildung gleichwertige Alternative zum Abitur"

2. Juli 2009

"Mit der Verbesserung des Hochschulzugangs für Berufstätige werden berufliche und allgemeine Bildung endlich gleichgestellt", lobt der Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), Heinrich Traublinger, MdL a. D. die gestern verabschiedete Novelle des Hochschulgesetzes durch den Bayerischen Landtag. Darüber hinaus werde das hohe Qualifikationsniveau handwerklicher Bildungsabschlüsse bestätigt, so der BHT-Präsident weiter. Traublinger: "Unsere jahrelangen Forderungen werden jetzt umgesetzt."

Ab dem Wintersemester 2009/2010 erhalten Meisterinnen und Meister und diesen Gleichgestellte in Bayern den allgemeinen Hochschulzugang, wenn sie zuvor ein Beratungsgespräch an der jeweiligen Hochschule führen. Zudem können Gesellinnen und Gesellen mit mindestens dreijähriger Berufspraxis unter bestimmten Voraussetzungen ein ihrem Beruf verwandtes fachgebundenes Studium beginnen. "Diese Regelung eröffnet allen Handwerkerinnen und Handwerkern in Bayern den Weg an die Hochschule und damit zur akademischen Bildung. Die Berufsausbildung wird zur gleichwertigen Alternative zum Abitur", betont der BHT-Präsident.

In Bayern absolvierten 2008 rund 4.600 Handwerkerinnen und Handwerker ihre Meisterprüfung, über 22.000 beendeten ihre Lehre erfolgreich mit der Gesellenprüfung.

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online seit 02. Jul 2009, aktualisiert am 02. Jul 2009

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