Traublinger: "Grüne wollen Münchens Wirtschaft ruinieren" - Weltoffenheit der Isarmetropole darf nicht in Frage gestellt werden

7. August 2009

"Mit den fragwürdigen Plänen, die Autofahrer an den Zufahrtsstraßen zu stoppen, wenn eine gewisse Verkehrsdichte erreicht ist, würden die Münchner Grünen die Wirtschaft nachhaltig schädigen", erklärt der Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern, Heinrich Traublinger, MdL a. D.. Wenn die Betriebe in der Stadt für Kunden und Lieferanten nicht mehr erreichbar sind, wird sowohl die Versorgung in München als auch Wirtschaften generell in Frage gestellt. "Was dies für Arbeits- und Ausbildungsplätze bedeutet, muss nicht näher erläutert werden!"

Der Handwerkkammerpräsident macht deutlich, dass darüber hinaus die Berufspendler massive Probleme bekämen, ihren Arbeitsplatz zu erreichen. "Die Grünen sollten, anstatt über Autoschleusen zu schwadronieren, endlich einmal dafür sorgen, dass die vollkommene Überlastung des ÖPNV beseitigt wird." Es sei ein offenes Geheimnis, dass eine geringfügige Störung bereits ausreichen könnte, das Gesamtsystem zu gefährden. Wenn nun noch tausende Pendler gezwungen würden, auf den MVV umzusteigen, wäre das Chaos perfekt.

Traublinger: "Münchens Charme liegt zum Großteil in seiner Weltoffenheit begründet. Mit dieser wäre es aber nicht mehr weit her, wenn den Besuchern am Burgfrieden der Zutritt verweigert würde."

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online seit 07. Aug 2009, aktualisiert am 07. Aug 2009

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