180 Mittelschüler erfahren im Rahmen einer Potenzialanalyse ihre Stärken und Schwächen
Die Potenzialanalyse ist Bestandteil eines bereits seit 2008 existierenden Projekts zur Berufsorientierung, das durch das Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Handwerkskammer für München und Oberbayern finanziert wird.
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| Aufgabe Draht biegen: Testen der Selbständigkeit und des Handgeschicks | Aufgabe Linie fortsetzen: Testen der Denkfähigkeit und der Sorgfalt |
Die Potenzialanalyse wird nach hamet2, einem Testprogramm des Berufsförderungswerks Waiblingen durchgeführt und gibt durch zahlreiche praktische Aufgaben, Auskünfte u.a. über die Denkfähigkeit, Ausdauer, Konzentrationsfähigkeit, Teamfähigkeit oder Motorik des Schülers. Hierzu werden u.a. Drähte gebogen, Bedienungsanleitungen bearbeitet oder Holzfische gefeilt. Die Ergebnisse der Potenzialanalyse erhalten die Schüler, Klasslehrer und Eltern innerhalb eines Einzelgesprächs im März 2012 und sollen die individuelle Förderung in der Zeit bis zur Lehrstellensuche unterstützen.
Im Zusammenhang mit einem 2-wöchigem Berufsorientierungspraktikums in den 15 Werkstätten des Bildungszentrums Weilheim erfahren die Schüler viel Wissenswertes über die Handwerksberufe. Anhand von zahlreichen Projekten können sie mit vielen praktischen Arbeiten Handwerksberufe "live" ausprobieren. Die Erkenntnisse daraus sollen die Schüler bei der Weichenstellung ihres schulischen Zweiges in der Mittelschule sowie bei der Wahl des richtigen Betriebspraktikums unterstützen. Im Rahmen des Projektes nahmen oberbayernweit bereits mehr als 1.000 Schüler teil.
online seit 22. Nov 2011, aktualisiert am 13. Dez 2011



