1. Dezember 2001 - Kritik am Meister-Bafög äußerte der Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern (HWK), Heinrich Traublinger, MdL, auf der Meisterfeier der Kammer am 01. Dezember im Internationalen Congress Center München (ICM), bei der 1827 junge Meisterinnen und Meister ihren Meisterbrief entgegennehmen konnten. Der Handwerkskammerpräsident machte deutlich, mit ihrer Fortbildung zum Handwerksmeister hätten die Junghandwerkerinnen und -handwerker großartige Leistungen erbracht, wofür sie in den vergangenen Monaten viele Anstrengungen, aber auch Geld investiert hätten. Sie hätten dabei bei weitem nicht in gleichem Maße auf die Unterstützung des Staates zählen können, wie dies bei Studenten der Fall sei. Es sei deshalb mehr als überfällig, wenn das Meister-Bafög demnächst spürbar verbessert werde. Aber noch blieben wichtige Forderungen des Handwerks unerfüllt. Diese beträfen vor allem die Vermögensanrechnung und die Entlastung von Existenzgründern und Betriebsübernehmern. Traublinger: "Wer gespart hat, um einen Betrieb zu gründen oder zu übernehmen, darf dafür auf keinen Fall bestraft werden!"
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