Seladon - Geheimnis einer keramischen Glasur
Einladung zur Ausstellungseröffnung
am Donnerstag, 11. Januar um 2007, 18.30 Uhr
Galerie Handwerk
Max-Joseph-Straße 4
Eingang Ecke Ottostraße
80333 München
Fon 089 595584
Fax 089 595544
Ausstellungsdauer
12. Januar – 17. Februar 2007
Öffnungszeiten
Dienstag, Mittwoch, Freitag
10.00 bis 18.00 Uhr
Donnerstag
10.00 bis 20.00 Uhr
Samstag
10.00 bis 13.00 Uhr
wolfgang.loesche@hwk-muenchen.de Rahmenprogramm
Freitag, 12. Januar 2007, 16.00 Uhr
Handwerkskammer für München und Obb.,
Max-Joseph-Str. 3, Großer Saal, 3. Stock, 80333 München
Vorträge zum Thema „Seladon“
Referenten:
Jean-François Fouilhoux, Rudolf Strasser, Renate Wunderle, Takeshi Yasuda
Nächste Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 1. März 2007
„Textilkunst“
Teilnehmer
Claude Champy
Jean-François Fouilhoux
Christa Gebhardt
Johannes Gebhardt
Gwyn Hanssen Pigott
Kap-Sun Hwang
Si-Sook Kang
Tsubusa Kato
Young-Jae Lee
Ernst Lösche
Akihiro Maeta
Sebastian Scheid
Gotlind Weigel
Takeshi Yasuda
Masamichi Yoshikawa
Seladon ist die Bezeichnung für eine keramische Glasur, die ihren Ursprung in China hat. Seladonglasuren werden auf Porzellangefäße aufgebrannt und changieren in ihrer Farbigkeit von einem zarten, hellen Grün bis hin zu einem wässrigen Blau. Viele Zwischentöne wie olivgrün oder gelblich erweitern das Spektrum. Seladone sind Glasuren mit hoher Viskosität, die sehr dick und oft in mehreren Schichten aufgetragen werden. Ihre Farbgebung rührt vom Eisenoxid her, das im reduzierenden Brand die Farbigkeit der Seladone erzeugt. Als diese Glasuren erstmals in Europa auftauchten, fasste man sie alle unter dem Begriff "Seladon" zusammen. Seinen Namen hat der Glasurtyp von dem grau-grünen Gewand des Schäfers Seladon aus dem Roman "L'Astrèe" von d'Urfe aus dem Jahr 1619. Die besondere Schwierigkeit dieser Glasuren liegt im Brennverfahren, denn nur wenn dieses meisterlich beherrscht wird, sind die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. In ihrer optischen Wirkung und subtilen Leuchtkraft gehören Seladonglasuren zum Schönsten, was die Keramik zu bieten hat. Die Ausstellung wird in der Reihe der internationalen Keramikausstellungen als Jahresauftakt der Galerie Handwerk gezeigt. Der Münchner Galeristin Renate Wunderle danken wir für die Zusammenarbeit bei der Organisation.
Begleitet wird die Ausstellung von einer Vortragsveranstaltung am Freitag, den 12. Januar 2007.