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Hochschulzugang für Handwerker - Traublinger: "Staatsregierung unterstreicht Gleichwertigkeit von beruflicher und allgemeiner Bildung"

28. Januar 2009

Mit dem Beschluss der Bayerischen Staatsregierung, künftig allen Handwerksmeisterinnen und -meistern in Bayern ein Studium an der Fachhochschule und Universität sowie Geselleninnen und Gesellen mit mindestens dreijähriger Berufserfahrung den fachgebundenen Zugang zu Fachhochschulen oder Universitäten zu ermöglichen, wird eine jahrelange Forderung des bayerischen Handwerks in die Tat umgesetzt. "Die Landesregierung unterstreicht damit, dass es ihr ernst ist mit der Gleichwertigkeit von beruflicher und allgemeiner Bildung und bestätigt damit das hohe Qualifikationsniveau handwerklicher Bildungsabschlüsse", lobt der Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), Heinrich Traublinger, MdL a. D.

Mit der Möglichkeit des direkten Hochschulzugangs für Meisterinnen und Meister werde zudem die Attraktivität der beruflichen Bildung weiter gesteigert, so Traublinger. Damit steht nun allen Schülern mit der beruflichen Bildung, also Berufsausbildung und Meisterprüfung, eine gleichwertige Alternative auf dem Weg zum Universitätsstudium zur Verfügung. Traublinger: "Für Schüler und Eltern ist der Besuch des Gymnasiums nicht mehr der Königsweg. Der Hochschulabsolvent, der gleichzeitig über einen Meisterbrief verfügt, besitzt so eine wertvolle Doppelqualifikation, die ihm im Berufsleben mit Sicherheit sämtliche Türen öffnen wird."

In Bayern legten im vergangenen Jahr ca. 4.600 Handwerkerinnen und Handwerker ihre Meisterprüfung und über 22.000 ihre Gesellenprüfung erfolgreich ab.





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