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Ermäßigter Mehrwertsteuersatz für arbeitsintensive Dienstleistungen - Traublinger: "Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen"

16. März 2009

"Wir unterstützen nachhaltig die Forderung der Bayerischen Staatsregierung nach einer Ermäßigung des Mehrwertsteuersatzes für arbeitsintensive Dienstleistungen", erklärt der Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), Heinrich Traublinger, MdL a. D. "Das müsse vor allem auch für alle arbeitsintensiven Handwerksbranchen gelten", so der BHT-Präsident weiter.


"Die Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes brächte für diese Handwerksbranchen, aber auch für die Volkswirtschaft entscheidende Vorteile", betont Traublinger. Zum einen bedeutete die Ermäßigung eine Verbilligung der Handwerkerrechnungen, die in vollem Umfang dem Verbraucher zugute käme. Dies wiederum würde mit Sicherheit zu Auftragssteigerungen führen und damit zur Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Situation wäre diese Maßnahme ein Konjunkturprogramm allererster Güte zur Stärkung des Binnenmarktes. Andererseits wäre eine Mehrwertsteuerreduzierung auch eine scharfe Waffe zur Bekämpfung der Schwarzarbeit. Mehr reguläre Arbeit durch weniger Schwarzarbeit wiederum würde mehr Steuern und Sozialabgaben in die öffentlichen Kassen spülen und damit würde sich die Senkung des Mehrwertsteuersatzes selber finanzieren. Der BHT-Präsident: "Wir brauchen die Ermäßigung aber auch, damit es im europäischen Wettbewerb nicht zu Wettbewerbsverzerrungen kommt."





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