Verlängerung der Abwrackprämie - Traublinger fordert Ausdehnung auf gewerbliche Fahrzeuge
27. März 2009
Das Bayerische Handwerk begrüßt, vor allem in Hinblick auf die handwerklichen Kfz-Händler und die Zulieferer der Autoindustrie, die Pläne der Bundesregierung für eine Verlängerung der Abwrackprämie. Es fordert aber gleichzeitig eine Ausdehnung auf den gewerblichen Bereich. Der Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), Heinrich Traublinger, MdL a. D. macht deutlich: "Während der Privatkunde sein Altauto verschrotten und beim Kauf eines Neuwagens die Prämie kassieren kann, schaut der Handwerker wieder mal mit dem Ofenrohr ins Gebirge."
Dabei wäre die Abwrackprämie gerade für den gewerblichen Bereich mehr als sinnvoll. Hier sind etliche Transporter und Lieferwagen neun Jahre und älter. Viele davon können nicht nachgerüstet werden und entsprechen nicht den Abgasnormen, die für die Umweltzonen der Städte gelten. Mit diesen Autos dürfen die Handwerker dann nicht mehr in die Innenstädte zu den Kunden, was für die Betriebe existenzbedrohend ist. Ein großer Teil der bisher beantragten Prämien geht andererseits an Kunden, die sich Kleinwagen zugelegen. Die Handwerker würden ein anderes, wichtiges Segment für die Autobranche abdecken. Der BHT-Präsident verlangt deshalb: "Gleiches Recht für alle, Abwrackprämie auch fürs Handwerk!"
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- Pressemitteilung vom 27. März 2009


