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Bayerisches Handwerk zur Erbschaftsteuer - Traublinger: "Lohnsummenregel schnell abschaffen"

19. August 2009

Das bayerische Handwerk unterstützt die Überlegung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Erbschaftsteuer im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise anzupassen. Merkel erwägt eine Änderung der Lohnsummenregel, die Arbeitsplätze bedroht. Bislang müssen Betriebe die Lohnsumme über einen Zeitraum von zehn Jahren im Durchschnitt erhalten, um die Erbschaftsteuer komplett zu vermeiden. Bei einem 85-prozentigen Bewertungsabschlag muss sie sieben Jahre gleich bleiben. "Die Lohnsummenregel muss nach der Bundestagswahl schnell abgeschafft werden, um unseren Betrieben Reaktionsmöglichkeiten auf die momentan besonders heftigen konjunkturellen Schwankungen zu geben. Ansonsten steht das Überleben von Betrieben und Arbeitsplätzen auf dem Spiel", erklärt der Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), Heinrich Traublinger, MdL a. D.





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