Handwerk verzeichnet erneut Plus bei Lehrverträgen - Traublinger: "Müssen Nachwuchsarbeit forcieren"

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Ausbildungsvertrag München

1. September 2010

Der positive Trend bei den Lehrverträgen im bayerischen Handwerk hält auch zu Beginn des Ausbildungsjahres an: Ende August verzeichneten die sechs bayerischen Handwerkskammern über 20.400 neue Abschlüsse. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einem Plus von 6,5 Prozent. "Auch nach dem offiziellen Beginn des Lehrjahres ist die Türe für Jugendliche mit der erforderlichen Ausbildungsreife noch nicht zu", ermutigt Heinrich Traublinger, MdL a. D., Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), junge Leute ohne Ausbildungsplatz, sich weiter zu bewerben. Jugendliche ohne Lehrvertrag können sich weiterhin bei Handwerkskammern, Landesfachverbänden und Arbeitsagenturen über freie Ausbildungsplätze informieren. Der BHT-Präsident: "Um später genug Profis für unsere Betriebe zu haben, müssen wir die Nachwuchsarbeit forcieren. Das beste Mittel gegen den drohenden Fachkräftemangel ist und bleibt die Berufsausbildung."

2009 begannen fast 28.000 Jugendliche eine Lehre in einem der über 120 handwerklichen Ausbildungsberufe. Über 70 Prozent davon kommen aus der Hauptschule. Mehr als 22.300 junge Männer und Frauen bestanden im vergangenen Jahr nach rund dreijähriger Ausbildung ihre Gesellenprüfung. Außerdem machten fast 4.800 Handwerkerinnen und Handwerker ihren Meister. Sie haben nun die Möglichkeit, als angestellter Meister zu arbeiten, einen eigenen Betrieb zu gründen oder an der Universität zu studieren.

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online seit 01. Sep 2010, aktualisiert am 09. Nov 2011

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