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Arbeiten in den USA

Der Länderbericht zu den USA informiert Sie umfassend zu den Voraussetzungen und Bedingungen, um in den USA Dienstleistungen erbringen zu können.

Für Handwerksbetriebe, die Mitarbeiter kurzfristig entsenden, sind u.a. diese Themen der TO-DO-Liste vor einer Auftragsdurchführung zu beachten:



Einreisebestimmungen

Entsenden Sie Mitarbeiter für eine kurze Zeit in die USA, benötigen diese ein Visum. Die zuständige Behörde ist die Einwanderungsbehörde. In der Regel kommt für Handwerksbetriebe die Visakategorie B1 in Betracht. Mit diesem Visum können diese Tätigkeiten ausgeführt werden:

  • Montagearbeiten
  • Sonderregelung für die Montage und Inbetriebnahme von aus Deutschland in die USA gelieferte Maschinen und Einrichtungen. Sie erlaubt die Einreise von Personen, die Spezialkenntnisse haben, welche notwendig sind, um die sich aus dem Kaufvertrag ergebenden Verpflichtungen zur Montage, Wartung, Reparatur oder Einarbeitung zu erfüllen; ausgenommen sind Bauarbeiten.

Tipp

Führen Sie bei der Beantragung des Visums und bei der Einreise den Kaufvertrag in englischer Sprache mit sich. Dieser dient als Nachweis dafür, dass die Montage, Reparatur- oder Wartungsarbeiten der aus Deutschland gelieferten Maschinen oder Anlagen als werkvertragliche Nebenleistung vereinbart wurden.

Das B1 Visum verbietet eine entgeltliche Tätigkeit bei einem in den USA ansässigen Unternehmen. D.h. es dürfen keine Arbeiten für ein amerikanisches Unternehmen, das ihre Mitarbeiter bezahlt, ausgeführt werden. Die Vergütung muss von einer ausländischen Quelle stammen.



Befähigungsnachweise

In den USA benötigen Ihre Mitarbeiter in bestimmten Branchen Zulassungsvoraussetzungen. Diese werden von den jeweiligen Bundesstaaten und den einzelnen Kommunen geregelt. Damit Ihre Mitarbeiter in diesen Berufen in den USA tätig werden können, müssen vorab die entsprechenden Zulassungen beantragt werden.

Wird die Gefahrverantwortung bei Baugewerken übernommen, muss zudem eine sogenannte contractor´s licence vorliegen. Diese ist vor Übernahme eines Projektes im jeweiligen Bundesstaat zu beantragen. U.a. gelten für diese Berufen Zulassungsvoraussetzungen:

  • Ingenieure
  • Elektriker
  • Betreiber von Hebetechniken
  • Gas-/Wasser-Installateure
  • Schweißer
  • Bausanierer


Technische Normen

Bundesstaaten und Kommunen erlassen auch Bauvorschriften (construction code) zur Errichtung von Gebäuden. Alle Bundesstaaten haben in ihre Construction Codes/Bauvorschriften den sogenannten International Code (I-Code) aufgenommen.

Der I-Code ist eine Zusammenfassung von Standards zu unterschiedlichen Bereichen, wie zum Beispiel Sicherheit und Feuerprävention, die bei der Errichtung von Gebäuden und Einrichtungen beachtet werden müssen.

Hinweis

Wenn Sie Fragen zur Dienstleistungserbringung in den USA haben, melden Sie sich bitte bei uns

Telefon 089 5119-355
E-Mail  aussenwirtschaft@hwk-muenchen.de

 

Quelle: Länderbericht GTAI

Weitere Bestimmungen zu Löhnen, Verträgen oder auch Zoll finden Sie im umfassenden Länderbericht zu den USA.