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Informationen zu finanziellen Unterstützungen während der Coronapandemie.Corona: Finanzhilfen und Bürgschaften

Aktuelle News



Finanzhilfen

Eine Übersicht der bestehenden finanziellen Hilfen finden Sie in unserem nebenstehenden „Informationsblatt finanzielle Hilfen“.

Die öffentlichen Förderbank LfA-Förderbank Bayern hat Sonderprogramme aufgelegt, um den Zugang zu günstigen Darlehen zu erleichtern. Es können dabei Investitionen und Betriebsmittel finanziert werden.

So sind u. a. die Möglichkeiten zur Haftungsfreistellung für Betriebsmittelkredite erhöht worden. Ziel dabei ist, die Bereitschaft der Hausbanken Darlehen zu vergeben hochzuhalten, selbst wenn sich die Bonitäten der Unternehmen durch die Corona-Krise verschlechtern sollten.

Die öffentlichen Förderprogramme müssen grundsätzlich über Ihre Hausbank beantragt werden. 

Bürgschaften

Sollten Sie aufgrund etwaiger Lieferengpässe oder anderweitiger Ausfälle Aufträge nicht (rechtzeitig) erfüllen können und es werden zur Überbrückung Kredite notwendig, kann die Bürgschaftsbank Bayern diese besichern.

Die betriebswirtschaftlichen Berater der Handwerkskammern informieren Sie gerne über die Grundzüge der Bürgschaftsprogramme und deren Antragstellung. 

Eine kostenlose Anfrage für ein Finanzierungsvorhaben kann in kurzer Zeit und sicher über das Finanzierungsportal der Deutschen Bürgschaftsbanken gestellt werden. Zusätzlich wird durch die Schaffung von Eigenkompetenzregeln eine kurzfristige Entscheidung über Bürgschaftsanträge (Expressbürgschaften) ermöglicht. Eine Kontaktaufnahme zur Bürgschaftsbank Bayern kann ebenso durch Ihre Hausbank erfolgen.

Die Maßnahmen im Detail

  • Anhebung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Mio. Euro
  • Schaffung einer Eigenkompetenz für Bürgschaften bis 250.000 Euro
  • Anhebung der Betriebsmittelgrenze von 35 % (bzw. Handel 50 %) auf 80 %
  • 10 % höhere Rückbürgschaft Bund (dann 49 %) sowie Möglichkeit für die Länder
    um weitere 5 % zu erhöhen.

Wichtig für die schnelle und erfolgreiche Beurteilung von Anfragen für die Begleitung einer Überbrückungsfinanzierung ist die Vorlage eines plausiblen Liquiditätsplans, aus welchem der erforderliche Kapitalbedarf hervorgeht.

Muss der gesamte Betrieb durch eine Behörde in Quarantäne gestellt werden, tritt u. U. eine individuell abgeschlossene Betriebsschließungsversicherung für den Schaden ein.



Wie können Betriebe ihre Liquidität steigern?

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Überbrückungshilfen Corona

Aktuell:

Die Anträge auf Überbrückungshilfen, die über prüfende Dritte eingereicht wurden, wurden häufig auf Basis von Umsatzprognosen und prognostizierten Kosten bewilligt. Auf Grundlage der tatsächlichen Umsatzzahlen und Fixkosten erfolgt ab Mitte Mai 2022 bis zum 31. Dezember 2022 eine Schlussabrechnung durch die prüfenden Dritten. Nach Prüfung durch die Bewilligungsstelle wird im Schlussbescheid eine endgültige Förderhöhe mitgeteilt. Das kann je nach gewählten Programmen zu einer Bestätigung der erhaltenen Mittel oder zu einer Nach- oder Rückzahlung führen.

Grundsätzlich gilt für alle Hilfen: Erfolgt keine Schlussabrechnung, müssen alle erhaltenen Hilfen in voller Höhe zurückgezahlt werden.

Für den Zeitraum Juli bis Dezember 2021 war bisher die Beantragung der Überbrückungshilfe III Plus mit der Möglichkeit der Erstattung von Fixkosten und auch die sogenannte „Neustarthilfe Plus“ bei der wahlweise eine Pauschale angesetzt werden kann, möglich. Die Antragfrist endete am 31. März 2022.

Die Bundesregierung verlängerte die Corona-Wirtschaftshilfen als sog. „Überbrückungshilfe IV“, bzw. „Neustarthilfe 2022“ für den Zeitraum Januar bis Juni 2022, die Antragsfrist für Erstanträge endet am 15. Juni 2022. 

Die Antragsvoraussetzungen und Fördermöglichkeiten sind dabei gleich geblieben.

Für Diejenigen, für die keine der genannten Hilfen in Frage kommt, gibt es die sogenannte Bayerische Corona-Härtefallhilfe. Details finden Sie hier oder in der entsprechenden Richtlinie unter weitere Informationen.

Die Antragstellung der Überbrückungshilfe IV und der Neustarthilfe 2022 für Kapitalgesellschaften erfolgt nur über einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer und Rechtsanwälte).

Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe IV und zur Neustarthilfe 2022 und deren Antragsverfahren erhalten Sie hier.

Corona November- und Dezemberhilfe

Nachprüfung der Direktanträge in der November- und Dezemberhilfe

Mit den außerordentlichen Wirtschaftshilfen ("November- und Dezemberhilfe")  wurde seitens der Bundesregierung ein Instrument zur Kompensation entgangener Umsätze für jene Unternehmen geschaffen, die infolge der Schließungsverordnungen (28.10.2020) ihren Geschäftsbetrieb einstellen mussten.

Dem politischen Wunsch nach schneller Auszahlung an die Betroffenen folgend wurden die Direktanträge im Rahmen eines vom Bund eingerichteten vollautomatisierten Verfahrens ohne Einschaltung der Bewilligungsstellen der Länder zentral bewilligt und ausgezahlt. Im Rahmen der Vollautomatisierung wurde nicht im Detail geprüft, ob die Angaben auch richtig sind bzw. ob nach den Förderrichtlinien überhaupt eine Antragsberechtigung gegeben ist.

Leider haben etliche Antragsteller aus Branchen, die von den staatlichen Schließungsverordnungen eindeutig nicht betroffen waren, trotzdem Fördermittelanträge gestellt und automatisiert Fördermittel erhalten. Bei Direktanträgen im eigenen Namen ist keine Schlussrechnung notwendig, aber es finden aktuell Nachprüfungen durch Bewilligungsstellen der Länder statt, fälschlicherweise ausgezahlte Coronahilfen müssen zurückbezahlt werden. 

Die Anträge auf November- und Dezemberhilfen, die über prüfende Dritte eingereicht wurden, wurden häufig auf Basis von Umsatzprognosen und prognostizierten Kosten bewilligt. Auf Grundlage der tatsächlichen Umsatzzahlen und Fixkosten muss bis zum 31. Dezember 2022 eine Schlussabrechnung durch die prüfenden Dritten erfolgen. Nach Prüfung durch die Bewilligungsstelle wird im Schlussbescheid eine endgültige Förderhöhe mitgeteilt. Das kann je nach gewählten Programmen zu einer Bestätigung der erhaltenen Mittel oder zu einer Nach- oder Rückzahlung führen.



Corona-Soforthilfe: Rückzahlungen bei zu hoher Beantragung

Handwerkerinnen und Handwerker, die während der Hochphase der Corona-Pandemie Soforthilfe des Freistaats oder des Bundes beantragt und in Form einer Einmalzahlung erhalten haben, müssen diese unter Umständen zumindest teilweise zurückzahlen.

Dies gilt auch, wenn durch die gleichzeitige Inanspruchnahme von Zuschüssen aus verschiedenen Hilfsprogrammen eine Überkompensation eingetreten ist.

Sollten Sie nach Ihrer Berechnung eine zu hohe Soforthilfeleistung erhalten haben, wenden Sie sich bezüglich einer Rückzahlung bitte an Ihre zuständige Genehmigungsbehörde.

Bleiben Sie auf dem Laufenden unter: www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/







Weitere Corona-Informationen





Überblick über alle aktuellen Corona-Informationen der Handwerkskammer
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