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"Digital Jetzt": Förderprogramm zur Digitalisierung

"Digital Jetzt" unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei Investitionen in digitale Technologien und in die digitale Qualifizierung ihrer Beschäftigten.

Das Modul 1 "Investition in digitale Technologien" unterstützt Investitionen in Soft- und Hardware. Das Modul 2 "Investition in die Qualifizierung der Mitarbeitenden" vermittelt Mitarbeitern der KMU das notwendige eigene Knowhow, um Digitalisierungsmaßnahmen anzustoßen und langfristig Nutzen aus durchgeführten Digitalisierungsvorhaben zu ziehen.

Mehrere Unternehmen können eine gemeinsame Maßnahme in einem sogenannten Wertschöpfungsnetzwerk durchführen.

Wichtiger Hinweis seitens des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zum Vergabeverfahren

Sehr geehrte Antragstellerinnen und Antragsteller,

aufgrund Ihrer Anregungen und Rückmeldungen sowie der sehr großen Nachfrage nach dem Förderprogramm Digital Jetzt haben wir das Antrags- und Registrierungsverfahren angepasst.

Die Registrierung ist ab sofort dauerhaft geöffnet. Bereits bestehende Registrierungen behalten ihre Gültigkeit. Per Zufallsverfahren werden zu einem festgelegten Datum bis zur Erschöpfung der jeweiligen monatlich verfügbaren Haushaltsmittel Registrierungen ausgelost. Alle ausgelosten Registrierungen können dann einen Antrag im Förderportal vorbereiten und einreichen.
Dieses Verfahren stellt maximale Transparenz und Chancengleichheit sicher. Weitere Informationen zum Verfahren erhalten Sie im Förderportal.

Das Förderprogramm Digital Jetzt läuft bis Ende 2023.

(Quelle, Stand 20.01.2021)

zum Förderportal



Antragsberechtigt für eine Zuwendung

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft die zwischen 3 und 499 Mitarbeiter (exklusive Lehrlinge und Auszubildende) zum Zeitpunkt der Antragsstellung sowie eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben.

Für kleine Unternehmen (unter 50 Mitarbeiter) bietet sich das bayerische Förderprogramm Digitalbonus Bayern als Alternative an.



Förderquote und Fördersumme

Anzahl Mitarbeiter (Vollzeitäquivalent)bis 30. Juni 2021 (Antragseingang)ab 1. Juli 2021
bis 5050 %40 %
bis 25045 %35 %
bis 49940 %30 %

Die Förderquote kann um maximal 20 % steigen:

  • + 5 % bei Schwerpunkt IT-Sicherheit und Datenschutz
  • + 5 % bei Zusammenarbeit innerhalb eines Wertschöpfungsnetzwerkes
  • + 10 % bei Unternehmen aus strukturschwachen Regionen

Die minimale Fördersumme in Modul 1 sowie bei kumulativer Inanspruchnahme beträgt 17.000 Euro und in Modul 2 3.000 Euro.

Die maximale Fördersumme je Einzelunternehmen beträgt 50.000 Euro bzw. 100.000 Euro in Wertschöpfungsnetzwerken.



Die zwei Module und ihre Kombinationsmöglichkeiten

Es wird zwischen Modul 1 "Investition in digitale Technologien" und Modul 2 "Investition in die Qualifizierung der Mitarbeitenden" unterschieden. Beide Module können alternativ oder kumulativ in Anspruch genommen werden.

Beispiele Modul 1
  • Branchensoftware incl. Lizenz- und Systemservicegebühren
  • Implementierung und Programmierung
  • IP-Telefonie
  • IT-Sicherheit und Datenschutz
  • KI Anwendungen
  • Vernetzung (Server) und Cloud Anwendungen
  • Webauftritt mit Online Vertrieb
  • 3D-Druck
Beispiele Modul 2

Weiterbildungsmaßnahmen nach ISO 9001 u.a. in den Bereichen agiles Arbeiten, digitale Basiskompetenzen oder IT-Sicherheit,



Verfahren

  1. Antragsstellung ausschließlich über das Online Antragstool
  2. Registrierung Ihrer Firma im Tool
  3. Registrierte Unternehmen müssen sich für jede Ziehung erneut anmelden (Lostag ist jeweils der 15. eines Monats)
  4. Benachrichtigung der gezogenen Firmen
  5. Antragsstellung über das Portal
  6. Prüfung, Bewilligung und Ausstellung eines Förderbescheides
  7. Annahme der Angebote und Umsetzung
  8. Einreichen des Verwendungsnachweises
  9. Prüfung und Auszahlung des Zuschusses


Online Antragsformular mit verpflichtendem Digitalisierungsplan

Das Antragstool führt die Antragsteller durch die aufeinander aufbauenden Themenblöcke. Angaben werden größtenteils über spezifische Auswahlmöglichkeiten und Skalen zum Ankreuzen erfasst. Im Freitext müssen Sie lediglich die geplante Investition beschreiben und die voraussichtliche Wirkung der Investition auf Ihre Unternehmensentwicklung darstellen. Sie können jederzeit zwischenspeichern.

Ebenso ist der Digitalisierungsplan im Antragstool einzugeben. Dieser besteht aus drei Teilen:

  • Ausgangssituation: Darstellung des aktuellen Standes der Digitalisierung im Unternehmen anhand einer Selbsteinschätzung
  • Investitionsvorhaben: Darstellung des geplanten Investitionsvorhabens, der Ziele und der konkreten Verbesserungen für das Unternehmen (z.B. in Bezug auf Geschäftsmodell bzw. Geschäftsfelder, Unternehmensprozesse, IT-Sicherheit; Digitalisierungskompetenzen der Mitarbeitenden)
  • Nachhaltige Wirkung der Investition: Darstellung der voraussichtlich zu erwartenden Effekte der Investitionen auf die weitere Entwicklung des Unternehmens

Unternehmen eines Wertschöpfungsnetzwerkes müssen jeweils nacheinander einen eigenen Antrag stellen und die Anträge inhaltlich absprechen.



Kombination mit Förderprogramm "go-digital"

Das Programm "go-digital" unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Digitalisierung. Hierbei werden die drei Felder IT-Sicherheit, digitale Markterschließung und digitalisierte Geschäftsprozesse in Ihrem Unternehmen durch Experten untersucht, konkrete Maßnahmen abgeleitet und gezielt umgesetzt.

Die beiden Förderprogramme bauen aufeinander auf, d.h. ein Unternehmen kann über "go-digital" eine geförderte Beratung erhalten und die anschließend geplante Investition im Bereich der Hard- und Software sowie der Qualifizierung der Mitarbeitenden kann über "Digital Jetzt" bezuschusst werden. Die Implementierung der Soft- und Hardware kann über "Digital Jetzt" gefördert werden, soweit sie nicht bereits Gegenstand der Förderung über das Programm "go-digital" ist.



Hinweise

  • Sie dürfen mit der Maßnahme erst mit Erhalt des Förderbescheides beginnen.
  • Sie gehen in Vorleistung.
  • Die Durchführung der Maßnahme sollte innerhalb von zwölf Monaten erfolgen.
  • Nach Projektende (Prüfung des Verwendungsnachweises ist abgeschlossen) kann im übernächsten Jahr ein neuer Antrag gestellt werden.
Ansprechpartner

Laurin Manuel Baier
Digitalisierungsberatung

Telefon 089 5119-187
Fax 089 5119-311
laurin.baier--at--hwk-muenchen.de

Georg Räß
Technologie- und Innovationsberatung

Telefon 089 5119-268
Fax 089 5119-311
georg.raess--at--hwk-muenchen.de

Urs Weber
Technologie- und Innovationsberatung

Telefon 089 5119-274
Fax 089 5119-311
urs.weber--at--hwk-muenchen.de



Weitere Informationen und Antragstellung

Förderportal
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 Förderprogramm: Digitalbonus Bayern
 Förderprogramm: go-digital