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Falk Heller, www.argum.com

Hinweise zu Prüfungen aufgrund der Corona-Pandemie

Update ab 2. September 2021: Prüfungen sind weiterhin möglich - beachten Sie die Hinweise zur Testpflicht bei Prüfungen

Prüfungen

Antworten auf die wichtigsten Fragen haben wir unten für Sie zusammengestellt. Diese sind im Wesentlichen innerhalb der Handwerksorganisation bundesweit abgestimmt.

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Stand der Information

1. September 2021



Update: Durchführung von Prüfungen ab 2. September 2021

Die Durchführung von Gesellen-, Abschluss-, Fortbildungs- und Meisterprüfungen ist auch weiterhin möglich. Die vorgeschriebenen Sicherheits- und Hygienevorschriften müssen eingehalten werden. Bitte haben Sie Verständnis, dass sich die Situation, auch aufgrund von abweichenden regionalen Anordnungen, kurzfristig ändern kann.

Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die  Hinweise zur Testung von Prüfungsteilnehmenden.

Fragen zu einzelnen konkreten Prüfungen beantworten die geschäftsführenden Stellen der Prüfungsausschüsse.



Allgemeine Hinweise

Wann dürfen Prüfungen durchgeführt werden?

Es besteht grundsätzlich ein hohes öffentliches Interesse an der Aufrechterhaltung der Berufsbildung einschließlich des Prüfungswesens. Dieses Interesse wird jedoch von dem höherrangigen Ziel eines größtmöglichen Infektionsschutzes der Bevölkerung überlagert. Die zuständigen Stellen müssen deshalb vor Ort eine angemessene Risikobewertung im Hinblick auf den Infektionsschutz der an der Prüfung beteiligten Personen und der allgemeinen Bevölkerung vornehmen und bundesrechtlichen Vorschriften (insbesondere InfektionsschutzG) sowie landesspezifischen Regelungen (insbesondere Bayerisches InfektionsschutzmaßnahmenG) und allen behördlichen Anordnungen Folge leisten.

 Aktuelle Risikobewertungen des Robert-Koch-instituts zum Coronavirus

Während der noch andauernden Pandemie kann die Durchführbarkeit von Prüfungen u. a. aus den folgenden Gründen jederzeit wieder eingeschränkt werden:

  • Menschenansammlungen sind aus Infektionsschutzgründen grundsätzlich verboten,
  • Gebäude, in denen die Prüfungen durchgeführt werden, können nicht genutzt werden und
  • alternative Räumlichkeiten stehen nicht zur Verfügung,
  • aufgrund von Krankheit oder Quarantänemaßnahmen steht keine ausreichende Zahl von Prüfenden zur Verfügung.


Was geschieht, wenn ein Prüfungstermin abgesagt werden muss?

Die für die Prüfungen verantwortlichen Kammern und Innungen sind bemüht, abgesagte Prüfungstermine so schnell wie möglich nachzuholen, sofern dies praktisch möglich und nicht durch behördliche Anordnungen ausgeschlossen ist.



Einladungen zu Prüfungsterminen

Es erfolgt in der Regel weiterhin eine fristgerechte Einladung der Prüflinge zu den regulär anstehenden Prüfungsterminen. Die Einladungen werden jedoch unter dem Vorbehalt ausgesprochen, dass der Prüfungstermin wegen fortdauernder Pandemielage gegebenenfalls abgesagt werden muss.







Maßnahmen zur Minimierung von Infektionsrisiken bei Prüfungen

Die Handwerkskammern und Innungen werden alle gebotenen Maßnahmen ergreifen, um Infektionsrisiken bei Prüfungen auszuschließen. Die üblichen von Gesundheitsbehörden und ärztlichen Institutionen empfohlenen Hygienemaßnahmen sind auch in Prüfungen umzusetzen.



Hinweise zur Testung der Prüfungsteilnehmenden

Allen Prüfungsteilnehmenden wird dringend empfohlen, sich aus Gründen des Fremd- und Eigenschutzes einer freiwilligen Schnelltestung möglichst in einer der Öffentlichkeit zugänglichen Teststelle mit qualifiziertem Personal (Point of Care (PoC)) unmittelbar vor dem jeweiligen Prüfungstermin (maximal 24 h vor dem Termin) zu unterziehen.



Ausschluss von der Prüfung

Sollten einzelne Personen während der Prüfung eindeutige Krankheitssymptome (z. B. andauerndes starkes Husten) zeigen, können diese kurzfristig wegen der Gefährdung der Sicherheit von der Prüfung ausgeschlossen werden.

Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer die mit dem Coronavirus infiziert sind oder unter Quarantäne stehen, sind von der Prüfung ausgeschlossen. In diesem Fall gilt die Prüfung als nicht abgelegt und kann im nächsten Prüfungszeitraum nachgeholt werden. Die Sorge vor einer möglichen Infektion ist hingegen kein Rücktrittsgrund.

In diesem Fall ist es wichtig, dass die betroffenen Personen vor Beginn der Prüfung mit der prüfenden Stelle in Verbindung setzen.



Fortbildungsprüfung

Dr. Martin Führer
Sachgebietsleitung Fortbildungsprüfungen

Telefon 089 5119-160
martin.fuehrer--at--hwk-muenchen.de

Meisterprüfung

Richard Zierer
Sachgebietsleitung Meisterprüfungen

Telefon 089 5119-260
Fax 089 5119-323
richard.zierer--at--hwk-muenchen.de

Grundsätzlich möchten wir darauf hinweisen, dass Prüfungen nur durchgeführt werden, wenn die Infektionsrisiken weitestgehend minimiert werden können und die Durchführung insgesamt zu verantworten ist.





Besondere Hinweise zu Zwischen-, Gesellen- und Abschlussprüfungen

Bitte setzen Sie sich für konkrete Fragen zur Durchführung mit der prüfenden Stelle in Verbindung.



Welche Auswirkungen hat die Verschiebung eines Prüfungstermins auf das Berufsausbildungsverhältnis?

Sollte der Ersatztermin für die Prüfung nach Ende der Vertragsdauer eines Berufsausbildungsverhältnisses liegen, verlängert sich dieses nach dem Gesetz nicht automatisch bis zu dem Ersatztermin.

 Im Einzelfall kann eine Verlängerung des Ausbildungsvertragsverhältnisses auf Antrag der Auszubildenden in Betracht kommen, wenn dargelegt wird, dass das Erreichen des Ziels der Berufsausbildung (Erwerb der beruflichen Handlungsfähigkeit) noch nicht erreicht worden ist. Dies ist dann der Fall, wenn bereits vor dem entfallenden Prüfungstermin wesentliche Teile der Ausbildungszeit ausgefallen sind (z. B. wegen Quarantänemaßnahmen, Betriebsschließungen, Berufsschulschließung, Ausfall von ÜLU o. ä.).



Umgang mit Zwischenprüfungen

Sofern Zwischenprüfungen aufgrund der aktuellen Pandemielage vollständig abgesagt werden müssen, ist zu prüfen, ob eine Nachholung zu einem späteren Zeitpunkt noch möglich und sinnvoll ist. Aufgrund des Infektionsgeschehens, kann es jedoch zu Terminverschiebungen kommen. Ob eine Zwischenprüfung verschoben oder ersatzlos gestrichen wird, entscheidet die prüfende Stelle.

Zweck der Zwischenprüfungen ist es, eine Zwischenbilanz zum Leistungsstand für Ausbildende und Auszubildende zu geben. Sofern ein Nachholtermin nur mit erheblicher zeitlicher Verzögerung angeboten werden könnte, wird dieser Zweck nicht mehr erreicht. Zur Entlastung der Prüflinge und deren Ausbildungsbetriebe können bei unvermeidbarem ersatzlosem Wegfall der Zwischenprüfung die verantwortlichen Kammern und Innungen bei der Zulassung zur Gesellen-/Abschlussprüfung ausnahmsweise auf den Nachweis der Zwischenprüfung verzichten.

Umgang mit gestreckten Prüfungen

Sofern Teil 1 einer gestreckten Prüfung aufgrund der aktuellen Pandemielage abgesagt werden muss, bleibt die Durchführung von Teil 2 der Prüfung davon grundsätzlich unberührt. Sofern es möglich ist, Teil 2 der Prüfung im üblichen Prüfungszyklus durchzuführen, ist die ausgefallene Teil 1-Prüfung entweder davor oder im zeitlichen Zusammenhang mit der Teil 2-Prüfung durchzuführen. Wenn es aus organisatorischen Gründen geboten ist, kann in dieser Sondersituation die Teil 1-Prüfung auch auf einen Zeitpunkt nach Durchführung des zweiten Prüfungsteils fallen. Die Zulassung zur Teil 2-Prüfung ist in diesen Fällen rechtlich möglich.



Ersatztermine

Ersatztermine für die kammereigenen Prüfungen werden gegebenenfalls hier veröffentlicht.

Für alle weiteren Berufe setzen Sie sich bitte mit der prüfenden Stelle in Verbindung.



Fortbildungs- und Meisterprüfungen

Die allgemeinen Hinweise gelten auch für Fortbildungs- und Meisterprüfungen. Über weitere Entwicklungen halten wir Sie auf dem Laufenden.





Fortbildungsprüfungen

  Ansprechpartner

Dr. Martin Führer
Sachgebietsleitung Fortbildungsprüfungen

Telefon 089 5119-160
martin.fuehrer--at--hwk-muenchen.de

Meisterprüfungen

  Ansprechpartner

Richard Zierer
Sachgebietsleitung Meisterprüfungen

Telefon 089 5119-260
Fax 089 5119-323
richard.zierer--at--hwk-muenchen.de





Chronik

Update vom 3. Mai 2021

Die Durchführung von Gesellen-, Abschluss-, Fortbildungs- und Meisterprüfungen ist auch während des aktuellen Lockdowns weiterhin möglich. Die vorgeschriebenen Sicherheits- und Hygienevorschriften müssen eingehalten werden. Bitte haben Sie Verständnis, dass sich die Situation, auch aufgrund von abweichenden regionalen Anordnungen, kurzfristig ändern kann.

Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Hinweise zur Testung von Prüfungsteilnehmenden.

Update vom 11. Januar 2021

Die Durchführung von Gesellen-, Abschluss-, Fortbildungs- und Meisterprüfungen ist auch während des aktuellen Lockdowns weiterhin möglich. Die vorgeschriebenen Sicherheits- und Hygienevorschriften müssen eingehalten werden. Bitte haben Sie Verständnis, dass sich die Situation, auch aufgrund von abweichenden regionalen Anordnungen, kurzfristig ändern kann.





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