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Falk Heller, www.argum.com

Hinweise zu Prüfungen aufgrund der Corona-Pandemie

Update: Alle Prüfungen finden statt.

Prüfungen

Antworten auf die wichtigsten Fragen haben wir unten für Sie zusammengestellt. Diese sind im Wesentlichen innerhalb der Handwerksorganisation bundesweit abgestimmt.



Update vom 16. September 2020

Bitte beachten Sie die   Hinweise für die schriftlichen kaufmännischen Zwischen- und Abschlussprüfungen an den Prüfungsterminen Herbst 2020 und Winter 2020/21.

Update vom 29. Juni 2020

Alle Prüfungen finden statt. Noch ausstehende Ersatztermine finden Sie hier bzw. erfahren Sie von der geschäftsführenden Stelle des Prüfungsausschusses.

Update vom 27. April 2020

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erlaubt die Durchführung von Prüfungen in seiner Allgemeinverfügung vom 24.04.2020 wieder und zwar ab Montag, den 27. April 2020. Damit kann der Prüfungsbetrieb der Handwerkskammer und der Innungen Schritt für Schritt wiederaufgenommen werden.

Die bereits veröffentlichten Termine für die Berufe Automobilkaufmann/frau, Brauer/in und Mälzer/in, Buchbinder/in, Fachkraft für Lagerlogistik und Fachlagerist/in, Kaufmann/frau für Büromangement sowie Technische/r Modellbauer/in wurden durch die IHK-Organisationen abgesagt. Ersatztermine für diese Prüfungen finden vorbehaltlich der aktuellen Risikoeinschätzung ab dem 15. Juni 2020 statt.



Allgemeine Hinweise

Was geschieht, wenn ein Prüfungstermin abgesagt werden muss?

Die für die Prüfungen verantwortlichen Kammern und Innungen sind bemüht, abgesagte Prüfungstermine so schnell wie möglich nachzuholen, sofern dies praktisch möglich und nicht durch behördliche Anordnungen ausgeschlossen ist.





Ab wann dürfen Prüfungen wieder durchgeführt werden?

Das bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat am 24. April 2020 eine neue Allgemeinverfügung erlassen, die den weiteren Betrieb in schulischen Einrichtungen regelt, aber auch die schrittweise Wiederaufnahme des Betriebs in den Bildungsstätten des Handwerks gestattet. Auch Gesellen- und Abschlussprüfungen, Fortbildungsprüfungen und Meisterprüfungen dürfen ab dem 27.04.2020 wieder abgehalten werden. Bitte informieren Sie sich über neue Prüfungstermine bei der geschäftsführenden Stelle Ihrer Prüfung.

Es besteht grundsätzlich ein hohes öffentliches Interesse an der Aufrechterhaltung der Berufsbildung einschließlich des Prüfungswesens. Dieses Interesse wird jedoch von dem höherrangigen Ziel eines größtmöglichen Infektionsschutzes der Bevölkerung überlagert. Die zuständigen Stellen müssen deshalb vor Ort eine angemessene Risikobewertung im Hinblick auf den Infektionsschutz der an der Prüfung beteiligten Personen und der allgemeinen Bevölkerung vornehmen und landesspezifischen Regelungen sowie allen behördlichen Anordnungen Folge leisten.

Während der noch andauernden Pandemie kann die Durchführbarkeit von Prüfungen u. a. aus den folgenden Gründen jederzeit wieder eingeschränkt werden:

  • Menschenansammlungen sind aus Infektionsschutzgründen grundsätzlich verboten,
  • Gebäude, in denen die Prüfungen durchgeführt werden, können nicht genutzt werden und alternative Räumlichkeiten stehen nicht zur Verfügung,
  • aufgrund von Krankheit oder Quarantänemaßnahmen steht keine ausreichende Zahl von Prüfenden zur Verfügung.

Einladungen zu Prüfungsterminen nach dem 26. April 2020

Es erfolgt in der Regel weiterhin eine fristgerechte Einladung der Prüflinge zu den regulär anstehenden Prüfungsterminen. Die Einladungen werden jedoch unter dem Vorbehalt ausgesprochen, dass der Prüfungstermin wegen fortdauernder Pandemielage gegebenenfalls abgesagt werden muss.



Nach der Wiederaufnahme von Prüfungen

Die Wiederaufnahme des Prüfungsbetriebs von allen oben genannten Prüfungen ist notwendig, damit Absolventen im Handwerk tätig werden können – auch im Sinne des Gemeinwohls. Allerdings müssen auch für Prüfungen bestimmte Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Die Allgemeinverfügung sieht hier einen Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Prüfungsteilnehmern vor. Wo dies nicht möglich ist, sind weitere organisatorische Maßnahmen zu treffen.

Die Handwerkskammern und Innungen werden alle gebotenen Maßnahmen ergreifen, um Infektionsrisiken bei Prüfungen auszuschließen. Die üblichen von Gesundheitsbehörden und ärztlichen Institutionen empfohlenen Hygienemaßnahmen sind auch in Prüfungen umzusetzen.

Sollten einzelne Personen während der Prüfung eindeutige Krankheitssymptome (z. B. andauerndes starkes Husten) zeigen, können diese kurzfristig wegen der Gefährdung der Sicherheit von der Prüfung ausgeschlossen werden.

In diesem Fall ist es wichtig, dass die betroffenen Personen vor Beginn der Prüfung mit der prüfenden Stelle in Verbindung setzen.

Fortbildungsprüfung

Martin Führer
Sachgebietsleitung Fortbildungsprüfungen

Telefon 089 5119-160
martin.fuehrer--at--hwk-muenchen.de

Meisterprüfung

Richard Zierer
Sachgebietsleitung Meisterprüfungen

Telefon 089 5119-260
Fax 089 5119-323
richard.zierer--at--hwk-muenchen.de



Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer die mit dem Coronavirus infiziert sind oder unter Quarantäne stehen, sind von der Prüfung ausgeschlossen. In diesem Fall gilt die Prüfung als nicht abgelegt und kann im nächsten Prüfungszeitraum nachgeholt werden. Die Sorge vor einer möglichen Infektion ist hingegen kein Rücktrittsgrund.

Grundsätzlich möchten wir darauf hinweisen, Prüfungen nur durchgeführt werden, wenn die Infektionsrisiken weitestgehend minimiert werden können und die Durchführung insgesamt zu verantworten ist.





Besondere Hinweise zu Zwischen-, Gesellen- und Abschlussprüfungen

Bitte setzen Sie sich für konkrete Fragen zur Durchführung mit der prüfenden Stelle in Verbindung.



Welche Auswirkungen hat die Verschiebung eines Prüfungstermins auf das Berufsausbildungsverhältnis?

Sollte der Ersatztermin für die Prüfung nach Ende der Vertragsdauer eines Berufsausbildungsverhältnisses liegen, verlängert sich dieses nach dem Gesetz nicht automatisch bis zu dem Ersatztermin.

Im Einzelfall kann eine Verlängerung des Ausbildungsvertragsverhältnisses auf Antrag der Auszubildenden in Betracht kommen, wenn dargelegt wird, dass das Erreichen des Ziels der Berufsausbildung (Erwerb der beruflichen Handlungsfähigkeit) noch nicht erreicht worden ist. Dies ist dann der Fall, wenn bereits vor dem entfallenden Prüfungstermin wesentliche Teile der Ausbildungszeit ausgefallen sind (z. B. wegen Quarantänemaßnahmen, Betriebsschließungen, Berufsschulschließung, Ausfall von ÜLU o. ä.).





Umgang mit Zwischenprüfungen

Sofern Zwischenprüfungen aufgrund der aktuellen Pandemielage abgesagt werden müssen, ist zu prüfen, ob eine Nachholung zu einem späteren Zeitpunkt noch möglich und sinnvoll ist.

Zweck der Zwischenprüfungen ist es, eine Zwischenbilanz zum Leistungsstand für Ausbildende und Auszubildende zu geben. Sofern ein Nachholtermin nur mit erheblicher zeitlicher Verzögerung angeboten werden könnte, wird dieser Zweck nicht mehr erreicht. Zur Entlastung der Prüflinge und deren Ausbildungsbetriebe können bei unvermeidbarem ersatzlosem Wegfall der Zwischenprüfung die verantwortlichen Kammern und Innungen bei der Zulassung zur Gesellen-/Abschlussprüfung ausnahmsweise auf den Nachweis der Zwischenprüfung verzichten.

Ob eine Zwischenprüfung ersatzlos gestrichen wird, entscheidet die prüfende Stelle.



Umgang mit gestreckten Prüfungen

Sofern Teil 1 einer gestreckten Prüfung aufgrund der aktuellen Pandemielage abgesagt werden muss, bleibt die Durchführung von Teil 2 der Prüfung davon grundsätzlich unberührt. Sofern es möglich ist, Teil 2 der Prüfung im üblichen Prüfungszyklus durchzuführen, ist die ausgefallene Teil 1-Prüfung entweder davor oder im zeitlichen Zusammenhang mit der Teil 2-Prüfung durchzuführen. Wenn es aus organisatorischen Gründen geboten ist, kann in dieser Sondersituation die Teil 1-Prüfung auch auf einen Zeitpunkt nach Durchführung des zweiten Prüfungsteils fallen. Die Zulassung zur Teil 2-Prüfung ist in diesen Fällen rechtlich möglich.





Ersatztermine

Für die kammereigenen Prüfungen in den Berufen Änderungsschneider/in, Brauer/in und Mälzer/in,  Fachkraft für Lagerlogistik und Fachlagerist/in sowie Kaufmann/frau für Büromangement wurden bereits Ersatztermine festgelegt.

Für alle weiteren Berufe setzen Sie sich bitte mit der prüfenden Stelle in Verbindung.

Fortbildungs- und Meisterprüfungen

Die allgemeinen Hinweise gelten auch für Fortbildungsprüfungen. Über weitere Entwicklungen halten wir Sie auf dem Laufenden.





Fortbildungsprüfungen

  Ansprechpartner

Martin Führer
Sachgebietsleitung Fortbildungsprüfungen

Telefon 089 5119-160
martin.fuehrer--at--hwk-muenchen.de

Meisterprüfungen

  Ansprechpartner

Richard Zierer
Sachgebietsleitung Meisterprüfungen

Telefon 089 5119-260
Fax 089 5119-323
richard.zierer--at--hwk-muenchen.de