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Gegen den Fachkräftemangel

Handwerkskammern richten Fachkräftezentren ein

Wie kommt das Handwerk an Fachkräfte? Dieser Frage sind zwei bayerische und zwei niedersächsische Handwerkskammern nachgegangen.

Um die Handwerksbetriebe bei der Lösung der Fachkräfteproblematik zu unterstützen, werden vier Fachkräftezentren gebildet, die verschiedene Themenschwerpunkte bearbeiten und eng miteinander verzahnt sind.

Aufgabe der Fachkräftezentren ist es, Qualifizierungs- und Beratungskonzepte sowie zielgruppen- und lebensphasenorientierte Ansprachen für Handwerksbetriebe zu entwickeln und zu erproben. Auf diese Weise soll ein nachhaltiger Beitrag zur zukunftssicheren Ausrichtung der Unternehmen und dem Erhalt der Arbeitsfähigkeit der im Handwerk tätigen Menschen geleistet werden.



Chef und Mitarbeiter gesund halten

Eines der Fachkräftezentren ist bei der Handwerkskammer für München und Oberbayern angesiedelt.

Der Schwerpunkt liegt in der Gesunderhaltung der Betriebsinhaber und der Beschäftigten im Handwerk. Angesichts der kleinteiligen Strukturen trifft der krankheitsbedingte Ausfall eines Mitarbeiters einen Handwerksbetrieb vergleichsweise härter, als ein Industrieunternehmen: Bei einem durchschnittlichen Bestand von fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern reduziert jeder Ausfall die Arbeitskraft des Betriebs um 20 Prozent.

Angesichts zunehmender Arbeitsunfähigkeits- und Frühverrentungsfälle sowie psychischer und physischer Erkrankungen die letztlich auch zum Fachkräftemangel beitragen, müssen Chefs und Mitarbeiter mehr Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen. Die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter zu erhalten, wird somit zum Schlüssel für die künftige Wettbewerbsfähigkeit.



Fitte Mitarbeiter für Wirtschaftlichkeit

Zur Unterstützung ihrer Mitglieder wird die Handwerkskammer ihre Beratungskompetenz auf diesem Gebiet weiter professionalisieren. Neben einer besonderen Ausbildung der betriebswirtschaftlichen Berater bedeutet dies auch den Aufbau eines Kompetenznetzwerkes mit den Sozialversicherungsträgern.

Mitarbeiter gesucht: Damit Werkstätten nicht leer bleiben, arbeitet das Handwerk an der Lösung der Fachkräfteproblematik. Betriebsinhaber profitieren, indem sie einerseits die gesetzlichen Auflagen in Bezug auf den Gesundheitsschutz ihrer Mitarbeiter besser erfüllen und andererseits Arbeitszufriedenheit und Leistungsbereitschaft ihrer Mitarbeiter steigern. Dies führt zu einem besseren Betriebsklima und steigert damit letztlich auch die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens.



Pilotbetriebe gesucht

Für den gesamten Projektzeitraum werden ab Juli 2018 Pilotbetriebe gesucht, die sich mit der Entwicklung und Erprobung von Prozessabläufen auseinandersetzen möchten. Ziel ist es, den Einstieg in die betriebliche Gesundheitsförderung. Die Beratungen sind für die Betriebe kostenfrei.



 Ansprechpartner

Eva Beck
Fachkräftesicherung, Gesundheit

Telefon 089 5119-232
Fax 089 5119-208
eva.beck--at--hwk-muenchen.de

Michael Hadersdorfer
Sozial- und Rentenversicherung

Telefon 089 5119-233
Fax 089 5119-208
michael.hadersdorfer--at--hwk-muenchen.de



Weitere Informationen

 Verbundprojekt Fachkräftezentren Handwerk



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