DAS_KRAFTBILD_HWK_FCBB_MITTLERE_DATEI_Motiv_003

Wie Sie richtig unterstützen können

Wissenswertes für Unterstützer

Gute Gründe für eine Ausbildung

Wenn das Schulende naht, stellt sich für junge Menschen die Frage, welchen Berufsweg sie einschlagen. Abiturienten und Fachoberschüler beispielsweise neigen schnell dazu, eine Ausbildung erst gar nicht in Betracht zu ziehen. Warum nicht studieren, wenn man die Möglichkeit dazu hat?

Dabei gibt es gute Gründe, die für eine Ausbildung sprechen. Es kommt ganz auf den jungen Menschen und seine Stärken, Fähigkeiten und Ziele an.  

 

  1. Mit einer Ausbildung Karriere machen
    Stimmt schon: Akademiker verdienen im Durchschnitt mehr und haben im Durchschnitt ein geringeres Risiko, arbeitslos zu werden. Im Durchschnitt. Im Einzelfall hängen die Berufschancen stark von Branche und Stelle ab. Zum Beispiel ist der Bedarf an ausgebildeten Fachkräften in MINT-Berufen sogar größer als der Bedarf an Akademikern – und das Risiko, arbeitslos zu werden, geringer. Auch in der weiteren Karriere stehen erfolgreichen Azubis alle Wege offen: Immerhin hat es jede dritte Führungskraft auch ohne Studium nach oben geschafft.

  2. Die Arbeit mit Kollegen spornt an
    Ein Studium kann ziemlich anonym sein. Viele Erstsemester fühlen sich allein gelassen. In einer Ausbildung kümmern sich ein Ausbilder und die erfahreneren Kollegen um die Azubis. Die Aufgaben und Tätigkeiten sind klar. Schnell sind Azubis in konkrete Projekte eingebunden. An der Berufsschule können sie sich mit anderen austauschen.

  3. Das eigene Geld macht selbstbewusst
    Studierende werden von den Eltern bezuschusst, erhalten BAföG oder müssen nebenher jobben. Azubis erhalten eine Ausbildungsvergütung. Anfangs reicht es vielleicht nur für ein WG-Zimmer, aber spätestens, wenn die Ausbildung beendet ist, macht sich der Unterschied deutlich bemerkbar. So oder so: Wer eigenes Geld verdient, ist unabhängiger und kann selbst über sein Leben entscheiden. Das ist gut fürs Selbstbewusstsein.

  4. Azubis können sich gleich im Job bewähren
    Während sich Studierende nach dem Abschluss in Unternehmen beweisen müssen, gelingt Azubis der Wechsel in den Beruf viel früher. Der Wechsel von der Schule in den Berufsalltag ist auch gut für die persönliche Entwicklung: Azubis lernen, Verantwortung zu übernehmen, und wachsen an ihren Aufgaben.

  5. Für jeden jungen Menschen gibt es die richtige Ausbildung
    Um den Stärken und Fähigkeiten jedes Einzelnen gerecht zu werden, gibt es unterschiedliche Arten, die Ausbildung zu organisieren. Wer die richtigen Noten hat, kann früher zur Prüfung zugelassen werden. Für Abiturienten gibt es maßgeschneiderte Modelle. Mit einem Dualen Studium können junge Menschen gleichzeitig eine Hochschule besuchen und praktische Erfahrungen in Unternehmen sammeln – und erhalten zwei Abschlüsse. Junge Eltern können mit einer Teilzeitausbildung Beruf und Kind unter einen Hut bringen.

  6. Während der Ausbildung ins Ausland
    Teile der Ausbildung können im Ausland absolviert werden. Der Blick über den Tellerrand wird meist finanziell über verschiedene Förderprogramme unterstützt.

  7. Studieren? Geht später auch noch!
    Wer sich nicht sofort nach der Schule für ein Studium entscheidet, kann es ja auch noch später nachholen. Mit einer Ausbildung und drei Jahren Berufserfahrung kann man fachgebunden studieren und mit dem Meister oder einer gleichwertigen Fortbildung sogar jedes Fach studieren. Aber auch viele Abiturienten haben es nach einer abgeschlossenen Ausbildung im Studium leichter. Sie haben gelernt, zielstrebig und strukturiert zu arbeiten und wissen, worauf es bei der Arbeit ankommt.

  8. Eine Ausbildung verbindet Theorie und Praxis
    Theoretisches Wissen muss man sich zwar auch in der Ausbildung aneignen, aber der Bezug zur Praxis ist immer gegeben. Dadurch gelingt es Auszubildenden leichter, sich vor Prüfungen zu motivieren. Und es passiert selten, dass sie sich Lernstoff aneignen, den sie niemals anwenden können.

  9. Vom Azubi zum Unternehmer
    In Bayern stehen in den nächsten zwei bis fünf Jahren ca. 23.000 Betriebe zur Übernahme an. Dies ist eine hervorragende Gelegenheit für selbstbewusste und engagierte junge Menschen, die ihre unternehmerischen Vorstellungen im eigenen Unternehmen verwirklichen und ihr eigener Chef sein wollen.




So funktioniert die Ausbildung

Wie funktioniert das eigentlich genau mit einer Ausbildung im Handwerk? Und was kann man damit alles erreichen?

Diesen und noch vielen weiteren Fragen geht der Erklärfilm auf den Grund. Viel Spaß beim Anschauen.

Dieser Inhalt wird Ihnen aufgrund Ihrer aktuellen Datenschutzeinstellung nicht angezeigt. Bitte stimmen Sie den externen Medien in den Cookie-Einstellungen zu, um den Inhalt sehen zu können.





Unterstützen Sie Ihre Kinder bzw. Schülerinnen und Schüler

Hier stellen wir Ihnen einige Hilfsmittel vor, die Ihnen dabei helfen, Ihre Schützlinge bei der Berufsorientierung optimal zu unterstützen.

 

Berufe-Checker und Blog: Lehrlinge für Bayern

Mit dem Berufe-Checker unter lehrlinge-fuer-bayern.de können Schülerinnen und Schüler herausfinden, welcher Handwerksberuf zu ihnen passt. Im Blog auf dieser Seite finden sie außerdem Geschichten, wie Schülerinnen und Schüler den Weg zum Traumberuf im Handwerk gefunden haben oder wie ein Auslandsaufenthalt in die Ausbildung integriert wird.

 

Praktikum

Praktika sind für junge Menschen der Königsweg, um sich über die Berufsorientierung klar zu werden. Sie dienen dem Kennenlernen eines Berufsbildes bzw. eines Ausbildungsbetriebes.

 

Lehrstellenradar 2.0

Das Lehrstellenradar bietet einen einfachen Zugang zu freien Lehrstellen oder Praktikumsplätzen in Handwerksberufen. Weitere Informationen finden Sie unter lehrstellen-radar.de.

Dieser Inhalt wird Ihnen aufgrund Ihrer aktuellen Datenschutzeinstellung nicht angezeigt. Bitte stimmen Sie den externen Medien in den Cookie-Einstellungen zu, um den Inhalt sehen zu können.

Weitere Onlineangebote zur Berufsorientierung im Handwerk finden Sie hier.





Ein Blick über den Tellerrand: Lernen im Ausland

Auslandsaufenthalte für Auszubildende bieten die beste Möglichkeit, schon früh internationale Erfahrungen zu sammeln. Betriebe können mit dem Angebot von Auslandspraktika ihre Attraktivität als Ausbildungsbetrieb steigern, leistungsstarke Schulabgänger gewinnen und die Motivation ihrer Auszubildenden erhöhen. Hier finden Sie alle relevanten Informationen.





Ihr Ansprechpartner

Alle Fragen rund um die Berufsausbildung und zur Nachwuchsgewinnung und -förderung beantworten wir Ihnen gerne.



Ansprechpartner

Alexander Dietz
Sachgebietsleiter Nachwuchsförderung und Lehrlingsrolle

Telefon 089 5119-221
Fax 089 5119-321
alexander.dietz--at--hwk-muenchen.de