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23.000 neue Azubis im bayerischen HandwerkPeteranderl: "Viele Karrieren sind ohne Studium möglich"

Immer mehr junge Menschen in Bayern entscheiden sich für eine Karriere im Handwerk. Das zeigen die jüngsten Ausbildungszahlen. 23.000 Lehrlinge starten zum 1. September eine handwerkliche Lehre – vier Prozent mehr als im Vorjahr. Franz Xaver Peteranderl, Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), freut sich, dass sich der Zuwachs quer über alle Gewerke erstreckt.


Bayerns Handwerkskonjunktur ohne DynamikPeteranderl: "Die Koalition muss rasch ein Maßnahmenpaket für mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit schnüren"

Die von der Bundesregierung in der ersten Jahreshälfte angestoßenen Reformen sind für das bayerische Handwerk nicht ausreichend: "Nach der Sommerpause müssen weitere folgen. Die geplante Einkommensteuerreform muss zu einer spürbaren und dauerhaften Entlastung von Handwerk und Mittelstand führen", fordert Franz Xaver Peteranderl, Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT). Die geplante Anhebung der sog. "Reichensteuer" und die höhere Pauschalsteuer für Minijobs sieht das Handwerk kritisch, da sie erfolgreiche Familienunternehmen belastet und flexible Beschäftigungsmöglichkeiten erschwert.

Meisterschulen am OstbahnhofZeugnisse für 319 Jungmeisterinnen und -meister

319 Spitzenkräfte des Handwerks sind im Alten Rathaus der Landeshauptstadt für ihre erfolgreiche Weiterbildung geehrt worden. Sie hatten im vergangenen Schuljahr die Meisterschulen am Münchner Ostbahnhof besucht. "Es war richtig, dass Sie sich zur Meisterfortbildung entschlossen haben. Sie haben mit Ihrer Qualifizierung den Gipfel der handwerklichen Bildung erklommen. Sie sind nicht nur hervorragende Fachkräfte in Theorie und Praxis Ihres Berufs. Sie sind auch ausgebildete Führungskräfte, Unternehmer und Ausbilder – und haben damit eine universelle fachlich-unternehmerische Fortbildung durchlaufen, die es so kein zweites Mal gibt", gratulierte Handwerkskammerpräsident Franz Xaver Peteranderl.

Bayerns Handwerkskammern tagen mit CSU-PräsidiumPeteranderl: "Wir brauchen einschneidende Reformen, um die Wirtschaft aus dem Konjunkturtief zu befreien"

Bayerns Handwerkskammern haben bei einem Spitzengespräch mit dem CSU-Präsidium die Notwendigkeit zu mutigen und einschneidenden Reformen deutlich gemacht, um die Wirtschaft aus dem Konjunkturtief zu befreien: So muss die geplante Einkommensteuerreform zu einer spürbaren und dauerhaften Entlastung der mittelständischen Betriebe führen. „Die geplante Anhebung der sog. ‚Reichensteuer‘ und die höhere Pauschalsteuer für Minijobs sehen wir kritisch, da erfolgreiche Familienunternehmen belastet und flexible Beschäftigungsmöglichkeiten erschwert werden“, betont Franz Xaver Peteranderl, Präsident der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern. Zudem fordern die Handwerkskammern im Freistaat durchgreifende Reformen, um die Sozialversicherungssysteme zukunftsfähig zu machen.

 

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