Handwerkskammer für München und Oberbayern

Handwerksordnung & Satzung

Rechtliche Grundlagen des Handwerks

Was Handwerk ist, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um ein Handwerk selbständig ausüben zu dürfen, die Grundlagen der Berufsbildung im Handwerk sowie die Struktur der Organisationen des Handwerks sind im Wesentlichen im Gesetz zur Ordnung des Handwerks (Handwerksordnung) geregelt.

Danach gehört ein Gewerbe dann zum Handwerk, wenn es handwerksmäßig betrieben wird und in einer der Anlagen der Handwerksordnung aufgeführt ist. Man unterscheidet zwischen zulassungspflichtigen Handwerken, zulassungsfreien Handwerken und handwerksähnlichen Gewerben.

Auf eine exakte Definition des Handwerks hat der Gesetzgeber jedoch verzichtet und es auch nicht wie zum Beispiel in anderen europäischen Ländern auf bestimmte Betriebsgrößen festgelegt. Das Handwerk erhält dadurch Raum, sich an wirtschaftliche und technische Entwicklungen anzupassen.





Satzung der Handwerkskammer

Für jede Handwerkskammer ist von der obersten Landesbehörde eine Satzung zu erlassen. Über eine Änderung der Satzung beschließt die Vollversammlung; der Beschluss bedarf der Genehmigung durch die oberste Landesbehörde.

Mit ihrer Satzung regelt die Handwerkskammer ihre innere Struktur. Sie enthält Details zu Namen, Sitz und Bezirk der Kammer, Regelungen zu Wahlen, zur Vollversammlung, zum Vorstand, und viele mehr.





Verhaltenskodex für das Ehren- und Hauptamt

Als Selbstverwaltungseinrichtung repräsentiert die Handwerkskammer für München und Oberbayern das Handwerk in seiner Gesamtheit und spiegelt seine gewerkübergreifende Identität wider. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts ist sie hoheitlich tätig, sie nimmt die Interessenvertretung ihrer gesetzlichen Mitglieder wahr und fördert das Gesamthandwerk im Kammerbezirk.

In allen Bereichen des öffentlich-rechtlichen und wirtschaftlichen Handelns ist die Handwerkskammer an Recht und Gesetz gebunden und den Regelungen ihrer Satzung sowie den daraus abgeleiteten Vorschriften und Beschlüssen verpflichtet.

Mit dem "Verhaltenskodex für das Ehren- und Hauptamt" erhalten die ehrenamtlich und hauptamtlich Tätigen der Handwerkskammer einen verpflichtenden Orientierungsrahmen für ihre Arbeit und ihr Engagement.





Beitragsordnung

Folgen Sie dem Link zu den am häufigsten gestellten Fragen zum Handwerkskammerbeitrag.

Außerdem können Sie hier die Festsetzungen der Handwerkskammerbeiträge sowie die Beitragsordnung herunterladen.





Gebührenordnung

Die Gebühren sind in einer eigenen Ordnung zusammengefasst. Hier erfahren Sie genaues zu unseren Leistungen, abseits vom kostenlosen Service für Mitgliedsbetriebe.





Wahl der Vollversammlung 2014

Bekanntmachung der Wahlleiterin für die Wahl der Mitglieder der Vollversammlung 2014

Der Wahlausschuss hat den für die Wahl der Vertreter des Handwerks und des handwerksähnlichen Gewerbes eingegangenen Wahlvorschlag "Für ein starkes Handwerk" sowie den für die Wahl der Vertreter der Gesellen und anderen Arbeitnehmer mit abgeschlossener Berufsausbildung eingegangenen Wahlvorschlag "DGB & Kolping" geprüft und zugelassen.

Da nur jeweils ein Wahlvorschlag eingegangen ist und zugelassen wurde, entfällt eine Wahlhandlung. Damit gelten die in den Wahlvorschlägen aufgeführten Bewerber als gewählt.

Bekanntmachung des Vorstandes: Prüfung und Feststellung der Gültigkeit der Wahl

Der Vorstand der Handwerkskammer hat die Gültigkeit der Wahl der Mitglieder der Vollversammlung geprüft und festgestellt. Das Ergebnis wird hiermit bekanntgemacht.





Vorschriften und Prüfungsordnungen

Auch in Fachgebieten wie der Berufsausbildung, Gesellenprüfung, Meisterprüfung oder bei der Verwahltung der Sachverständigen gilt es Regeln zu beachten. Folgen Sie den Links, um mehr darüber zu erfahren.