Franz Xaver Peteranderl

Bayerisches Handwerk zum "Lockdown light"

Peteranderl: "Wirtschaftliche Folgen nicht kleinreden"

29. Oktober 2020

„Auch wenn der Lockdown zeitlich befristet ist, wird dieser z.B. Betriebe des Lebensmittelhandwerks, die im Catering tätig sind oder die Gastronomie beliefern sowie verbrauchernahe Dienstleister, wie Kosmetiker, erneut hart treffen“, kommentiert Franz Xaver Peteranderl, Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), den Beschluss der Politik. „Natürlich ist uns allen bewusst, dass es in einer Pandemie um mehr als die Wirtschaft geht. Doch die Folgen für kleine und mittlere Unternehmen dürfen auch nicht kleingeredet werden. Die Existenzen von Selbstständigen sowie ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hängen davon ab, ob die Betriebe liefern und leisten können“, betont der BHT-Präsident, „dass Schulen und Bildungszentren geöffnet bleiben, ist für die Ausbildungsleistung wichtig. Bei den angekündigten Finanzhilfen gilt es, die Zugangsvoraussetzungen niedrig zu halten, damit möglichst viele Betriebe Unterstützung beantragen können.“

Die bayerische Handwerkskonjunktur zeigte zuletzt eine leichte Erholung im Vergleich zum Sommer. Im 3. Quartal erwirtschafteten die Betriebe Umsätze in Höhe von insgesamt rund 31,4 Milliarden Euro, ein Minus von nominal 3 Prozent gegenüber 2019. Zum Handwerk im Freistaat gehören rund 205.000 Betriebe mit knapp 950.000 Beschäftigten, darunter 70.000 Auszubildende.

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