Schwierige Regierungsbildung - Handwerk in Koalitionsverhandlungen berücksichtigenHandwerk fordert Politik für den Mittelstand
30. September 2021 - Statement von Präsident Peteranderl
„Der Ausgang der Bundestagswahl lässt komplexe Koalitionsverhandlungen erwarten. Trotzdem muss dabei die schnelle Bildung einer konstruktiven und handlungsfähigen Regierungskoalition, die nicht zuletzt eine handwerksfreundliche Politik anstrebt, im Mittelpunkt stehen“, sagte der Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern Franz Xaver Peteranderl.
Die Rahmenbedingungen gerade für Mittelstand und Handwerk müssen jetzt zukunftsfest gemacht werden. Zentrale Forderungen an die neue Bundesregierung sind dabei:
- Steuerbelastung senken, keinesfalls erhöhen.
- Summe der Sozialversicherungsbeiträge unter 40 Prozent halten.
- Bürokratiebelastung spürbar abbauen.
- Effektive und effiziente Klimapolitik in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft verwirklichen.
- Verlässliche, bezahlbare und nachhaltige Energieversorgung sichern, Handwerksbetriebe bei den Energiekosten nicht überlasten.
- Attraktivere Ausgestaltung der Konditionen der steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung.
- Investitionen fördern.
- Verkehrs- und Dateninfrastruktur ausbauen.
- Berufliche Bildung fördern.
- Anliegen von KMU auf allen politischen Ebenen konsequent berücksichtigen.
- Marktwirtschaftlichen Anreizen den Vorzug geben vor dirigistischen Ver- und Geboten.
- Den ordnungspolitischen Rahmen wieder so gestalten, dass sich Marktkräfte entfalten können und das kreative Potenzial in den Unternehmen genutzt wird.
Mehr Informationen zu den politischen Forderungen des Handwerks finden Sie beim
Bayerischen Handwerkstag und beim
Zentralverband des deutschen Handwerks.
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