Deutsche Meisterschaft im Handwerk (DMH) auf LandesebenePeteranderl: "Ob Digitalisierung oder moderne Mobilität: Keine der großen Aufgaben, vor denen unser Land steht, wird ohne gut ausgebildete Handwerkerinnen und Handwerker gelingen"
2. November 2026
102 Gesellinnen und Gesellen sind bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk (DMH) auf Landesebene in Nürnberg geehrt worden. „Ob Energiewende, Digitalisierung oder moderne Mobilität – keine dieser großen Aufgaben wird ohne gut ausgebildete Handwerkerinnen und Handwerker gelingen. Ihre Fähigkeiten sind gefragt wie selten zuvor. Wir brauchen aber noch viele weitere junge Menschen, die Ihren Weg einschlagen. Daher meine Bitte: Erzählen Sie anderen Menschen, warum Sie Ihren Beruf gerne ausüben. Werden Sie Botschafterinnen und Botschafter Ihres Handwerks“, sagte Franz Xaver Peteranderl, Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT) und ergänzte: „Das Handwerk bietet viele Wege – als Fachkraft, Meister oder Unternehmerin. Ich wünsche Ihnen dabei genauso viel Erfolg wie auf dem Weg zu Ihrer heutigen Auszeichnung.“
„Wir sind stolz auf die vielen talentierten jungen Handwerkerinnen und Handwerker, die unsere Handwerksfamilie bereichern. Mit ihrem Können und ihrem Einsatz zeigen sie, was das Handwerk ausmacht: Disziplin, Kreativität, Leidenschaft, Freude am Beruf und die Fähigkeit, Lösungen zu finden“, betonte Thomas Pirner, Präsident der gastgebenden Handwerkskammer für Mittelfranken. Für den weiteren Weg im Wettbewerb wünschte Pirner den Landessiegerinnen und -siegern viel Erfolg: „Und wer weiß: Vielleicht führt er Sie bis nach Düsseldorf, zur Europameisterschaft der Berufe 2027.“
Die Deutsche Meisterschaft im Handwerk (DMH) wird seit 1951 in rund 120 verschiedenen Berufen ausgetragen. Die bayerischen Siegerinnen und Sieger haben sich beispielsweise in einer Arbeitsprobe „live“ gegen die Konkurrenz durchgesetzt. Andere haben ihr Gesellenstück ins Rennen geschickt, das von einer Prüfungskommission als beste Arbeit bewertet wurde. Eine dritte Gruppe wiederum hat die Gesellen- oder Abschlussprüfung vor einem überregionalen Prüfungsausschuss abgelegt und dort die beste Note erzielt.
Im letzten Wettbewerbsschritt auf Bundesebene messen sich die 102 Gesellinnen und Gesellen aus dem Freistaat mit den Besten aus den übrigen 15 Bundesländern.