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Staatsregierung folgt BHT-Initiative

19. September 2017

Handwerker leiden allenthalben unter der überbordenden Bürokratie, der sie ausgesetzt sind. Mehr als zwei Drittel sehen in den bürokratischen Anforderungen ihre allergrößte Belastung (Quelle: Handwerkstrends 2017, Handwerkskammer für München und Oberbayern). „Jede Initiative, die dazu beiträgt, diese Belastungen abzubauen, ist deshalb gut und richtig“, bewertet der Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), Franz Xaver Peteranderl, die heute verkündete Initiative der Bayerischen Staatsregierung. Die Arbeitsgruppe „Bürokratieabbau im Handwerk“ unter Leitung von Staatskanzleichef Dr. Marcel Huber hat Forderungen des bayerischen Handwerks aufgegriffen und daraus konkrete Erleichterungen erarbeitet, die der Freistaat nun auf Bundesebene durchsetzen will. So sollten beispielsweise kleinere Betriebe von Anforderungen und Belastungen befreit werden, deren Umsetzung sie überfordern, da diese auf größere Unternehmen zugeschnitten sind.

„Das Bayerische Kabinett hat diese Initiative heute beschlossen und will sich nun in Berlin für das Handwerk einsetzen“, so der BHT-Präsident. Peteranderl: „Bürokratieabbau ist eine Daueraufgabe und die jetzige Initiative der Bayerischen Staatsregierung ist ein dankenswerter und absolut richtiger Schritt in die richtige Richtung!“



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