Eckpunktepapier für ein Einwanderungsgesetz
Mit dem Eckpunktepapier für ein Einwanderungsgesetz gibt die Bundesregierung einen Anstoß, die geregelte Zuwanderung von qualifizierten ausländischen Arbeitskräften nach Deutschland zu erleichtern. „Dies wird vom oberbayerischen Handwerk sehr begrüßt. Die Initiative kann ein Baustein sein, die Fachkräfteversorgung zu verbessern“, lautet das positive Urteil von Handwerkspräsident Peteranderl zum bekannt gewordenen Entwurf des Eckpunktepapiers. Schon jetzt seien ausländische Arbeitskräfte eine wichtige Stütze des Handwerks. Jeder fünfte Beschäftigte im oberbayerischen Handwerk habe keinen deutschen Pass.
„Das Handwerk hat immer betont, dass vor allem auch die Zuwanderung beruflich Qualifizierter ausländischer Fachkräfte erleichtert werden muss und der Fokus nicht nur auf akademische Qualifizierte gerichtet werden darf. Diesem Anliegen trägt das Eckpunktepapier Rechnung“, fuhr Peteranderl fort.
Als weitere positive Aspekte des Eckpunktepapiers hob Peteranderl hervor:
- Auf eine Engpassbetrachtung und Vorrangprüfung soll grundsätzlich verzichtet werden.
- Die Möglichkeiten der Zuwanderung zur Arbeitsplatzsuche sollen verbessert werden. Das könnte gerade Handwerksbetrieben zugutekommen, für die eine Anwerbung in Drittstaaten mit hohen Hürden verbunden ist.
- Auch die Möglichkeiten für Jugendliche aus dem Ausland, eine Ausbildung in Deutschland zu beginnen, sollen verbessert werden.
Ansprechpartner
Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik, Statistik
Telefon 089 5119-117
Fax 089 5119-305
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