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Bayerischer Handwerkstag zur Flächennutzung

Peteranderl: "Das Handwerk darf in seinen Entwicklungsmöglichkeiten nicht eingeschränkt werden"

3. Dezember 2019

Das bayerische Handwerk begrüßt einen sparsamen und verantwortungsvollen Umgang mit Flächen. „Es ist gut, dass die Staatsregierung Rahmenbedingungen zur Flächennutzung vorgibt“, betont Franz Xaver Peteranderl, Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT). Die Richtgröße von fünf Hektar pro Tag für neue Siedlungs- und Verkehrsflächen, die bis 2030 erreicht werden soll, lehnt das Handwerk allerdings ab. Peteranderl: „Ein zielkompatibles Anreizsystem führt viel eher dazu, ressourcenschonend mit Flächen umzugehen, als starre Vorgaben. In vielen Kommunen besteht erheblicher Bedarf an Gewerbe- und Wohnflächen. Hier muss der unterschiedliche Bedarf fair bewertet und Nutzungskonkurrenz verhindert werden. Handwerk und Mittelstand dürfen in ihren Entwicklungsmöglichkeiten nicht eingeschränkt werden!“ Der BHT fordert von der Politik, bezahlbaren Wohnraum und ausreichend Flächen für die betriebliche Weiterentwicklung von Handwerksunternehmen bereitzustellen, ganz gleich ob diese für Gründungen, Betriebsübernahmen oder die betriebliche Neuausrichtung benötigt werden. Das hat der BHT auch in seiner kürzlich verabschiedeten Resolution „Gewerbeflächen für das Handwerk“ dargelegt.

Ebenso sollten die Lockerungen beim Anbindegebot im Landesentwicklungsprogramm (LEP) zurückgenommen werden. Peteranderl: Es gilt, einer Zersiedelung entgegenzuwirken und eine zeitgemäße Innenentwicklung zu fördern. Die von der Staatsregierung angekündigte Evaluierung muss daher rasch erfolgen.“ Den Begriff „Flächenverbrauch“ hält das bayerische Handwerk für irreführend. „Es geht um Flächennutzung. Primäres Ziel muss es sein, die tatsächlich versiegelten Flächen zu verringern. Darunter fallen jedoch keine Freiflächen für Photovoltaikanlagen oder Sportplätze“, so der BHT-Präsident.

 Ansprechpartner

Jens Christopher Ulrich
Stabsstellenleiter, Pressesprecher

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