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Digitalisierung

Herausforderung? Chance!

Die Digitalisierung ist im (Büro)Alltag überall: von der gängigen Bürosoftware bis hin zur vollvernetzten Produktionsstraße. Kaum ein Gewerk kommt heutzutage noch an der Digitalisierung vorbei.

Laut einer Studie der Deutschen Telekom erreicht das Handwerk einen Digitalisierungsindex von 56 Punkten (Stand 11/2017) und ist im Vergleich aller Branchen bereits „digitaler“ unterwegs als der Durchschnitt. Trotzdem bleiben noch viele Herausforderungen bestehen.

Dazu zählen die Auswahl der Soft- und Hardware, die Einbeziehung sämtlicher Mitarbeiter in die neuen Geschäftsprozesse und eine saubere Zeit- und Kostenplanung, um einen Mehrwert für Ihre Kunden und sich zu erzielen.

Das Team der Handwerkskammer unterstützt Sie gerne in Ihrem Digitalisierungsprozess: Hierzu stehen Ihnen verschiedenste Hilfestellungen und Beratungsangebote zur Verfügung, um alle Möglichkeiten der Digitalisierung in Ihren Betrieb umzusetzen.

Ansprechpartner

Laurin Manuel Baier
Digitalisierungsberatung

Telefon 089 5119-187
Fax 089 5119-311
laurin.baier--at--hwk-muenchen.de

Georg Räß
Technologie- und Innovationsberatung

Telefon 089 5119-268
Fax 089 5119-311
georg.raess--at--hwk-muenchen.de

Werner Lamprecht
Technologie- und Innovationsberatung

Telefon 089 5119-274
Fax 089 5119-311
werner.lamprecht--at--hwk-muenchen.de



Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Seit dem 25.05.2018 ist die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft.

Die DSGVO gilt für Handwerksbetriebe aller Branchen und Größenklassen, die mit personenbezogenen Daten, beispielsweise auch der eigenen Mitarbeiter, umgehen.



+++ Hinweis: Bitte haben Sie Verständnis, dass aufgrund der großen Nachfrage derzeit nicht alle Anfragen sofort bearbeitet werden können. Wir bemühen uns, alle Fragen zügig zu beantworten. +++



Anforderungen der DSGVO an kleine Betriebe

Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht ( BayLDA ) hat eine kurze Zusammenfassung  aller wichtigen Informationen für kleine Handwerksbetriebe herausgegeben.

Einen Datenschutzbeauftragten (DSB) benötigen Sie erst ab einer Betriebsgröße von mindestens 10 Personen, die ständig Umgang mit personenbezogenen Daten haben (beispielsweise Geschäftsführung, Lohnbuchhaltung/Personalverwaltung, Kundenverwaltung). Nicht dazu zählen beispielsweise der Monteur, der auf die Baustelle fährt, oder ein/e Friseur/in, die einen Termin am Telefon entgegen nimmt.

Um zu dokumentieren, wie Sie Kunden- bzw. Mitarbeiterdaten in Ihrem Betrieb (0 bis X Mitarbeiter) verarbeiten, müssen Sie ein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten anlegen. Die Vorlagen hierzu finden Sie im Bereich Downloads ZDH.

Auch haben Sie gegenüber Ihren Kunden und Mitarbeitern eine Informationspflicht: Sie müssen - am besten auf den Angeboten - über die Datenerhebung und -verarbeitung informieren. Dies ist unabhängig von einer Einwilligung des Kunden für eine weitere Verarbeitung der Daten (beispielsweise für Werbung).
Ihre Mitarbeiter müssen Sie über die Weitergabe Ihrer Daten zum Beispiel an Kunden oder das Finanzamt aufklären. Am Einfachsten lassen Sie sich dies schriftlich bestätigen und legen es dann in der Personalakte ab.

Ebenso müssen Sie Ihre Mitarbeiter, die mit personenbezogenen Daten umgehen, eine Datenschutz-Verpflichtung unterschreiben lassen.

Vorlagen zu den oben genannten Punkten finden Sie im Downloadbereich.



FAQs zur DSGVO

 10 Antworten auf die 10 wichtigsten Fragen



Homepage

Ihre Homepage muss mit einer Datenschutzerklärung (ähnlich dem Impressum) ergänzt werden. Leider gibt es hierzu keine einheitliche Vorlage.
Auf der Seite der Universität Münster finden Sie ein ausführliches Beispiel .



What's App & Co.

Der Kundenkontakt per WhatsApp ist für Sie Alltag? Oder Sie verschicken beispielsweise Bilder von der Baustelle per WhatsApp an Kollegen oder den Chef? Aus Sicht des Datenschutzes ist dies eher kritisch zu bewerten. Warum? Erfahren Sie in diesem Artikel der Deutschen Handwerks Zeitung , was Sie beim Einsatz von WhatsApp für Ihr Unternehmen unbedingt beachten sollten. Der Artikel gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen, in Bezug auf den Datenschutz besonders im Hinblick auf die DSGVO.



Facebook

Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes sind sowohl Facebook wie auch der Betreiber einer Facebookseite (Fanpage) verantwortlich für Datenschutzverstöße. Vor diesem Hintergrund sollten Sie zwei Maßnahmen ergreifen: zum einen im Bereich Info Ihr Impressum auf Ihrer Fanpage aktualisieren, zum anderen die Datenschutzerklärung Ihrer Homepage auf Ihrer Fanpage verlinken. Nähere Informationen hierzu finden Sie in diesem Artikel der Deutschen Handwerks Zeitung .



Leitfaden für größere Betriebe

Ebenso hat der Zentralverband des deutschen Handwerks ( ZDH )  einen Leitfaden für größere Betriebe herausgegeben. Handwerksbetriebe müssen sicherstellen, dass sie bis zum 25. Mai 2018 die erforderlichen Anpassungen vornehmen. Dieser Leitfaden thematisiert z. B. die für die handwerkliche Praxis wichtigsten Aspekte und Fragen. Er bietet neben rechtlichen Erklärungen zahlreiche Beispielsfälle, Checklisten und Muster, die in der betrieblichen Praxis genutzt werden können. Ebenso finden Sie auf der Seite des ZDH eine Vielzahl an Musterformularen .



Kontrollbehörde

Das Bayerische Landesamt für Datenschutz ( BayLDA ) ist die für Bayern zuständige Kontrollbehörde. Hier melden Sie Ihren Datenschutzbeauftragten, den Unternehmen benennen müssen, wenn mindestens 10 Personen mit der automatisierten Verarbeitung (Computer) personenbezogener Daten beschäftigt werden. Ebenso müssen Sie auf der Seite des BayLDA Datenpannen (bspw. Verlust eines USB-Sticks mit Kundendaten) binnen 72 Stunden melden. Für Fragen zu datenschutzrechtlichen Angelegenheiten steht Ihnen das BayLDA auch als Ansprechpartner zur Verfügung.



Datenschutz Quick-Check

Das BayLDA stellt auf seiner Homepage ein kostenloses Quiz zur Selbsteinschätzung zur Verfügung.

Ebenso können Sie den Datenschutz Quick-Check der Seite mein-datenschutzbeauftragter.de als Test für Ihr Datenschutzniveau nutzen, wobei Sie allerdings für eine detaillierte Auswertung ihre Kontaktdaten hinterlegen müssen.



Digi-Check

Der Digitalisierungscheck des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk gibt Ihnen Auskunft darüber, wo sich Ihr Betrieb auf dem Weg zur Digitalisierung befindet und wie Sie die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen können.

Bei einem ca. einstündigen Termin bei Ihnen vor Ort oder in der Handwerkskammer diskutieren Sie zusammen mit einem unserer Berater die verschiedenen Themen des Fragebogens und entwickeln im Nachgang eine Digitalisierungsstrategie für Ihr Unternehmen.

Der Digi-Check beinhaltet folgende Themen:

  • Kunden & Lieferanten
  • Prozesse
  • Geschäftsmodelle
  • Mitarbeiter
  • IT-Sicherheit
Ansprechpartner

Laurin Manuel Baier
Digitalisierungsberatung

Telefon 089 5119-187
Fax 089 5119-311
laurin.baier--at--hwk-muenchen.de

Georg Räß
Technologie- und Innovationsberatung

Telefon 089 5119-268
Fax 089 5119-311
georg.raess--at--hwk-muenchen.de

 Link zum Fragebogen Digitales Handwerk


Förderprogramme

Die Digitalisierung Ihres Unternehmens ist eine essenzielle Investition in die Zukunft Ihres Unternehmens.

Der Freistaat Bayern unterstützt hierbei Kleine und Mittlere Unternehmen (KMUs) mit dem Förderprogramm Digitalbonus.Bayern . Wobei vor allem die interne Vernetzung Ihres Unternehmens beispielsweise mittels eines Servers oder die Einführung von Branchensoftware im Fokus steht. Ebenso werden IT-Sicherheitsmaßnahmen unterstützt.

Parallel dazu ermöglicht das Förderprogramm go-digital des Bundes eine vergünstigte Beratung in den drei Bereichen Digitalisierte Geschäftsprozesse, Digitale Markterschließung und IT-Sicherheit durch zertifizierte IT-Dienstleister.

Ansprechpartner

Georg Räß
Technologie- und Innovationsberatung

Telefon 089 5119-268
Fax 089 5119-311
georg.raess--at--hwk-muenchen.de

Laurin Manuel Baier
Digitalisierungsberatung

Telefon 089 5119-187
Fax 089 5119-311
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Werner Lamprecht
Technologie- und Innovationsberatung

Telefon 089 5119-274
Fax 089 5119-311
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Aktuelle Studien zur Digitalisierung im Handwerk

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Georg Räß
Technologie- und Innovationsberatung

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Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

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Diese Stellen gehören zum Technologie-Transfer-Netzwerk des Handwerks und werden als Beauftragte für Innovation und Technologie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie gefördert.