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Diskussion um City-Maut - Handwerk erteilt klare Abfuhr

Peteranderl: "Die Maut trifft gerade Schichtarbeiter, die auf das Auto angewiesen sind."

10. September 2021

Verkehrsexperten des ifo-Institutes, der TU München und des Autobauers BMW hatten sich auf der Automesse IAA Mobility in München für eine City-Maut ausgesprochen.

Das Münchner und oberbayerische Handwerk erteilt diesen neuen Forderungen nach Einführung einer City-Maut eine klare und deutliche Abfuhr. Denn das Konzept einer solchen Maut könne nur funktionieren, wenn viele Individualverkehrsnutzer auf den erhöhten Preis reagieren, erklärt Franz Xaver Peteranderl, Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern und betont: „Handwerker sind auf ihre Werkstattfahrzeuge angewiesen, um beim Kunden liefern und leisten zu können. Sie müssten die erhöhten Kosten durch eine City-Maut auf die Anfahrtspauschale umlegen. Der Kunde wird irgendwann nicht mehr bereit sein, für das Austauschen eines Thermoventils das Zehnfache an Anfahrtskosten zu bezahlen.“

Der Kammerpräsident erinnert daran, dass die Hälfte des Verkehrs in der angestrebten City-Maut-Zone Wirtschaftsverkehr ist, also unbedingt laufen muss. Von der anderen Hälfte werden nur die auf die City-Maut reagieren, die sich die Kosten nicht leisten und nicht umlegen können. Peteranderl fasst es so zusammen: „Die City-Maut trifft den Mitarbeiter, der früh in der Backstube oder Wurstküche stehen oder als Servicekraft bis nach Mitternacht arbeiten muss.“

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