Handwerkskammer für München und Oberbayern

Franz Xaver Peteranderl als BHT-Präsident wiedergewählt

Peteranderl: "Gute und konstruktive Zusammenarbeit"

27. Okotber 2017

Der alte und neue Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT) heißt Franz Xaver Peteranderl. Die Mitgliederversammlung der Dachorganisation des bayerischen Handwerks wählte den Präsidenten der Handwerkskammer für München und Oberbayern heute in Augsburg für weitere drei Jahre zum obersten Repräsentanten des bayerischen Handwerks. Als Vizepräsidenten in ihren Ämtern bestätigt wurden Dr. Georg Haber, Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz und Konrad Steininger, Landesinnungsmeister des bayerischen Schreinerhandwerks und Bundesinnungsmeister. Das sechsköpfige Präsidium komplettieren Hans-Peter Rauch, Präsident der Handwerkskammer für Schwaben, Hans Auracher, Landesinnungsmeister des bayerischen Elektrohandwerks und Michael Hilpert, Landesinnungsmeister des bayerischen Sanitär- Heizungs- und Klimahandwerks.

Der BHT habe sich durch die konstruktive Zusammenarbeit der Mitglieder in den letzten zwölf Monaten als erfolgreiches Sprachrohr des Handwerks und angesehener Ansprechpartner für die Politik erwiesen, sagte Peteranderl. Als Beispiel nannte er das EU-Dienstleistungspaket, das eine Gefahr für die Meistervoraussetzung im Handwerk darstellte: „Hierzu konnten wir im Rat wichtige Kernforderungen des Handwerks bei der Verhältnismäßigkeitsprüfung und beim Notifizierungsgebot durchsetzen.“ So wird der nationale Gesetzgeber auch weiterhin dafür zuständig sein, ob und wie ein Beruf reglementiert wird. Noch nicht vom Tisch sei dagegen die elektronische Dienstleistungskarte, warnte Peteranderl. „Wir werden uns dafür einsetzen, dass sie endgültig von der Tagesordnung verschwindet.“

Auch beim sogenannten „Digitalbonus“ setzte sich der BHT erfolgreich für die kleinen und mittleren Betriebe des Handwerks ein. Nachdem die Mittel des Förderprogramms der Bayerischen Staatsregierung schon im Mai für das Gesamtjahr 2017 ausgeschöpft waren, konnte die Handwerksorganisation eine Aufstockung um zusätzlich 100 Mio. Euro für 2017 und 2018 erreichen.

Den Betrieben des Bauhandwerks machte die Einstufung HBCD-haltiger Dämmmaterialien als dauerhaft gefährlich zu schaffen und führte bereits 2016 zu erheblichen Entsorgungsproblemen. Auf Initiative des BHT und mehrerer gewerkspezifischer Handwerksverbände stimmte der Bundesrat im Juli einer Verordnung zu, nach der HBCD-haltige Dämmstoffe nicht mehr als gefährlicher Abfall gelten.

„Diese Fälle zeigen, dass das bayerische Handwerk am stärksten ist und am meisten für seine Mitgliedsbetriebe erreicht, wenn es mit einer Stimme spricht“, betonte Peteranderl.

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