Meisterbrief
Handwerkskammer für München und Oberbayern
Meisterbrief

Handwerkskammer gratuliert 1.428 Meisterinnen und Meistern

Peteranderl und Hüpers: "Glänzende Leistungen unter erschwerten Bedingungen"

14. Dezember 2020

Die Vorbereitung erfolgte teilweise im Homeschooling oder in Online-Lerngruppen, die Prüfung wegen der geltenden Abstandsregeln u.a. auf dem Münchner Nockherberg. Auch wenn die Corona-Pandemie in diesem Jahr vieles erschwerte – die Leistungen blieben trotzdem glänzend: 1.428 Frauen und Männer haben 2020 in Oberbayern ihre Meisterprüfung im Handwerk bestanden. „Leider mussten wir wegen der Corona-Pandemie unsere traditionelle Meisterfeier absagen. Deshalb ist es uns besonders wichtig, dem Spitzennachwuchs des Handwerks zumindest virtuell auf die Schulter zu klopfen und in diesem Zuge auch Politik und Öffentlichkeit daran zu erinnern, welchen Wert unsere hochqualifizierten Meisterinnen und Meister für Wirtschaft und Gesellschaft in Bayern haben“, sagt Kammerpräsident Franz Xaver Peteranderl.

Die Meisterinnen und Meister erhalten in den kommenden Tagen ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk: Darin befinden sich neben dem Meisterbrief und einem Meisterschal sowie einer Konfetti-Kanone auch zwei Flaschen „Moasta Hoibe“. Das Pale Ale mit der Bernsteinfarbe, der cremigen Konsistenz und der Melange aus Hopfen- und Malz-Aromen wurde extra für den oberbayerischen Meisterjahrgang 2020 gebraut: „Ein besonderer Jahrgang verdient auch ein besonderes Bier“, findet Peteranderl. Außerdem können sich alle Absolventen über den „Meisterbonus“ in Höhe von 2.000 Euro freuen, den der Freistaat seit 2013 jedem überweist, der eine Meisterprüfung oder ähnlich anspruchsvolle Fortbildung erfolgreich abschließt.

„Mit der Meisterfortbildung wird nicht nur das handwerkliche Können perfektioniert, sondern zugleich unternehmerisches und ausbildungspädagogisches Wissen vermittelt. Dies führt zu Produkten und Dienstleistungen in hoher Qualität, bedeutet zuverlässigen Verbraucherschutz und schafft bei der selbstständigen Ausübung eines Handwerks erfolgreiche und dauerhafte Betriebe. Die Bedeutung des Meisterbriefs für die Wettbewerbsfähigkeit, die Qualität und das Ansehen unseres Wirtschaftsbereichs kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden“, ergänzt Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Hüpers.

Die 1.428 mit dem Meistertitel dekorierten Frauen und Männer sind für das Handwerk unverzichtbar und auch in der Corona-Krise auf dem Arbeitsmarkt stark gefragt. Auch der Weg ins Studium steht ihnen offen. „Gerade vor dem Hintergrund der schwierigen letzten Monate könnten wir auf unseren erfolgreichen Führungsnachwuchs nicht stolzer sein: Wir gratulieren allen Meisterinnen und Meistern von Herzen und wünschen ihnen für ihre private und berufliche Zukunft alles Gute“, betonen Peteranderl und Hüpers.

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