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Handwerkskammer zum Ausbau des Münchner Radverkehrsnetzes

Peteranderl: "Bei der Umsetzung ist Augenmaß gefragt"

17. Dezember 2019

Die Handwerkskammer warnt beim geplanten Ausbau des Radverkehrsnetzes in der Landeshauptstadt vor einem „Schnellschuss“ und fordert den Münchner Stadtrat auf, bei der Umsetzung mit Augenmaß vorzugehen. „Die überstürzte Streichung von 120 Parkplätzen in der Fraunhoferstraße hat gezeigt, dass vorher zwingend der Dialog mit betroffenen Gewerbetreibenden und Anwohnern gesucht werden muss, bevor eine verkehrspolitische Maßnahme mit solch weitreichenden Folgen beschlossen wird“, betont Kammerpräsident Franz Xaver Peteranderl. Bei den nun kursierenden Plänen für den „Altstadt-Radlring“ stehen erneut wichtige Flächen auf der Kippe, die Handwerksbetriebe zum Liefern und Leisten benötigen. Ebenso ist in mehreren Fällen die Streichung von Fahrstreifen geplant. „Die Münchner Innenstadt erreichen und durchqueren zu können, ist für unsere Handwerksunternehmen besonders wichtig. Außerdem brauchen sie Parkplätze, um Lieferungen anzunehmen und von ihren Kunden erreicht werden zu können“, sagt Peteranderl.

Auch die Handwerkskammer hält es für erforderlich, den Autoverkehr in der Innenstadt zu reduzieren. Doch dies darf nicht auf dem Rücken von Handwerk und Gewerbe geschehen. Der Kammerpräsident: „Beim Ausbau der Radwege sollte zudem bedacht werden, dass Fahrradfahrer in den Wintermonaten sehr oft auf den ÖPNV umsteigen und dieser bereits heute an der absoluten Kapazitätsgrenze angelangt ist.“

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