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Handwerkskammer zur Verkehrssituation in der Fraunhoferstraße

Peteranderl: "Stadtrat sollte sich vor Ort ein Bild machen"

13. Juni 2019

Die Handwerkskammer begrüßt die Diskussion, die sich zur Verkehrssituation in der Fraunhoferstraße entwickelt hat. Der Planungsausschuss des Stadtrats hatte beschlossen, dass dort 120 Parkplätze gestrichen und stattdessen Radwege eingerichtet werden sollen. „Alle im Stadtrat vertretenen Parteien sollten sich vor Ort ein Bild machen und mit den betroffenen Gewerbetreibenden und Anwohnern sprechen, bevor die Vollversammlung am 26. Juni endgültig entscheidet“, fordert Kammerpräsident Franz Xaver Peteranderl. Die Handwerkskammer bietet an, bei einem solchen Termin beratend dabei zu sein. Münchens Zweiter Bürgermeister Manuel Pretzl sei bei seinem Ortstermin mit gutem Beispiel vorangegangen, so Peteranderl.

Die Handwerkskammer kritisiert schon länger, dass die Landeshauptstadt offenbar über kein schlüssiges Gesamtkonzept bei der Verkehrsplanung verfügt. Peteranderl: „Die durch Einzelmaßnahmen betriebene Aussperrung des Autoverkehrs aus der Innenstadt geht voll auf Kosten unserer Handwerksbetriebe. Die Erreichbarkeit durch Kunden und Lieferanten ist für unsere Unternehmen das A und O.“ Außerdem müssen Handwerker ihre Kunden mit Fahrzeugen erreichen können, um dort Dienstleistungen durchzuführen. Peteranderl: „Wenn die Münchner Altstadt zur autofreien Zone erklärt wird, steigt der bürokratische Aufwand für die Betriebe immer weiter.“

 Ansprechpartner

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Stabsstellenleiter, Pressesprecher

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