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Keine Entwarnung für das HandwerkKonjunkturbericht 2. Quartal 2023

Der Konjunkturpfad des oberbayerischen Handwerks verläuft derzeit auf holprigem Terrain. Reale Umsatzeinbußen und ein andauernder Beschäftigungsrückgang kennzeichneten auch das 1. Halbjahr 2023. Viel Gegenwind kommt aus dem gesamtwirtschaftlichen Umfeld. So führt die anhaltend hohe Inflation zu Kaufkraftverlusten und einer gedämpften Konsumnachfrage. Gestiegene Zinsen verschlechtern die Finanzierungsbedingungen und beeinträchtigen das Investitionsklima, was besonders das Bauhauptgewerbe in Mitleidenschaft zieht.

Keine Entwarnung für das Handwerk

Aufgrund der hartnäckigen Inflation und fehlender positiver Impulse aus dem In- oder Ausland ist abzusehen, dass sich die Krise vermutlich bis ins kommende Jahr fortschreiben wird. Die Schwäche des Bauhauptgewerbes belastet das Handwerk zusätzlich, sodass für die nächsten Monate keine Entspannung in Sicht ist.



Letzte Konjunkturberichte

29.04.2026: Geopolitik bedroht den AufschwungKonjunkturbericht 1. Quartal 2026

Die Handwerker in Oberbayern zeigten sich unter dem Eindruck des Iran-Konflikts deutlich pessimistischer als im Vorjahr. Die Lageeinschätzungen gingen insgesamt um vier Punkte zurück. Noch bedenklicher ist der Blick auf die Erwartungen. Die im Handwerk saisonal übliche erwartete Belebung der Geschäftstätigkeit für die kommenden Monate fiel deutlich schwächer aus. Der Anteil an Betrieben, die eine weitere Verschlechterung ihrer Lage im 2. Quartal erwarten, stieg um sieben Punkte an.

28.01.2026: Erholung in SichtKonjunkturbericht 4. Quartal 2025

Wie erwartet brachte das letzte Quartal 2025 noch keine nachhaltige Entlastung der Handwerkskonjunktur. Die aktuellen Lageeinschätzungen verbesserten sich leicht um einen Punkt auf 81 Prozent Gut- oder Befriedigend-Urteile

26.10.2025: Zwischen Stagnation und AufbruchKonjunkturbericht 3. Quartal 2025

Insgesamt bleiben die Handwerker stoisch. 85 Prozent der in der Konjunkturumfrage befragten Betriebe schätzten die eigene Lage als gut oder befriedigend ein. Vor allem im Bauhauptgewerbe fielen sowohl die aktuellen Lagebeurteilungen als auch die Erwartungen für das kommende Quartal deutlich besser aus als im Vorjahr.

28.05.2025: Handwerk verharrt noch in schwieriger LageKonjunkturbericht 2. Quartal 2025

Wir gehen davon aus, dass die gebeutelte Handwerkskonjunktur nach vier Jahren realer Umsatzverluste ihre Talsohle im Sommer 2025 nun erreicht hat. Dies bedeutet eine nach wie vor schwierige Lage, aber auch die Hoffnung auf eine langsame Rückkehr auf einen Wachstumspfad.