Handwerks bleibt in Rezession gefangenKonjunkturbericht 3. Quartal 2024
Handwerkskonjunktur verharrt in schwieriger Lage
Die wirtschaftliche Lage des Handwerks hat sich im Herbst weiter eingetrübt. In der Konjunkturumfrage der Handwerkskammer München und Oberbayern zeigt sich die schlechte Gesamtlage in vielen Indikatoren deutlich. Dennoch bleiben die Handwerker stoisch und beurteilten ihre aktuelle Lage Ende September noch zu 79 Prozent als gut oder befriedigend. Dies sind allerdings sechs Punkte weniger als vor einem Jahr. Aufgrund der geschilderten Negativfaktoren und kaum vorhandener positiver Impulse bleibt das Handwerk in der Rezession gefangen.
Letzte Konjunkturberichte
29.04.2026: Geopolitik bedroht den AufschwungKonjunkturbericht 1. Quartal 2026
Die Handwerker in Oberbayern zeigten sich unter dem Eindruck des Iran-Konflikts deutlich pessimistischer als im Vorjahr. Die Lageeinschätzungen gingen insgesamt um vier Punkte zurück. Noch bedenklicher ist der Blick auf die Erwartungen. Die im Handwerk saisonal übliche erwartete Belebung der Geschäftstätigkeit für die kommenden Monate fiel deutlich schwächer aus. Der Anteil an Betrieben, die eine weitere Verschlechterung ihrer Lage im 2. Quartal erwarten, stieg um sieben Punkte an.
28.01.2026: Erholung in SichtKonjunkturbericht 4. Quartal 2025
Wie erwartet brachte das letzte Quartal 2025 noch keine nachhaltige Entlastung der Handwerkskonjunktur. Die aktuellen Lageeinschätzungen verbesserten sich leicht um einen Punkt auf 81 Prozent Gut- oder Befriedigend-Urteile
26.10.2025: Zwischen Stagnation und AufbruchKonjunkturbericht 3. Quartal 2025
Insgesamt bleiben die Handwerker stoisch. 85 Prozent der in der Konjunkturumfrage befragten Betriebe schätzten die eigene Lage als gut oder befriedigend ein. Vor allem im Bauhauptgewerbe fielen sowohl die aktuellen Lagebeurteilungen als auch die Erwartungen für das kommende Quartal deutlich besser aus als im Vorjahr.
28.05.2025: Handwerk verharrt noch in schwieriger LageKonjunkturbericht 2. Quartal 2025
Wir gehen davon aus, dass die gebeutelte Handwerkskonjunktur nach vier Jahren realer Umsatzverluste ihre Talsohle im Sommer 2025 nun erreicht hat. Dies bedeutet eine nach wie vor schwierige Lage, aber auch die Hoffnung auf eine langsame Rückkehr auf einen Wachstumspfad.