"Unser Unternehmen steht für die Zukunft auf einem soliden Fundament", sagt die Unternehmerin Claudia Grote-Liebold.Nachhaltigkeit und enormes Wachstum
2012 hatte ihn ihr Sohn Pascal im Alter von 19 Jahren gegründet, inzwischen leiten die beiden das Unternehmen gemeinsam. Photovoltaik Liebold wuchs in kurzer Zeit sehr schnell, was sich auf viele interne und grundlegende Geschäftsprozesse auswirkte. Die Geschäftsführerin entschloss sich, der Entwicklung strategisch zu begegnen und absolvierte zwei Fortbildungen im Bildungszentrum München.
Der frühe Vogel fängt den Wurm:
Fortbildung im Doppelpack
Zunächst begann sie einen sechsmonatigen Vollzeitkurs zum „kaufmännischen Fachwirtin“. „Betriebswirtschaft interessiert mich sehr und während des Kurses wurde mir schnell klar, dass ich mein Wissen noch mehr vertiefen wollte“, erinnert sie sich.
Deshalb schloss sie die Fortbildung zur „Betriebswirtin (HwO)“ an. Rückblickend war diese Zeit für sie „hardcore“. Neben dem Vollzeitkurs arbeitete sie weiter im Betrieb und kümmerte sich um ihre damals 12 und 13 Jahre alten Kinder. „Damit ich auch noch Sport machen konnte, bin ich um 4 Uhr morgens aufgestanden.“ Die Weiterbildung Betriebswirt absolvierte sie in Teilzeit. Das Gute daran war, dass die Prüfungen sich direkt an jedes Modul anschlossen. „Das war für mich wesentlich angenehmer und besser in den Alltag integrierbar.“
Dieser für sie sehr extremen und intensiven Zeit kann Claudia Grote-Liebold nur Positives abgewinnen: „Das Lernen wurde immer leichter. Ich habe den Eindruck, dass mein Gehirn ein regelrechtes Training verabreicht bekommen hat. Eine gute Weiterbildung formt auch die Persönlichkeit.“
Aus der Praxis für die Praxis: Voll- und Teilzeit
Ihr unternehmerischer Erfolg gibt ihr und ihrem Sohn Recht. Nach der Gründung stieg Claudia Grote-Liebold mit ein und kümmerte sich um die kaufmännische Seite des Unternehmens. „Ich habe eine kaufmännische Ausbildung, aber mir wurde klar, dass ich unser Unternehmen strategisch noch ganz anders aufstellen musste. Dafür hat sie sich Unterstützung geholt.
Grote-Liebold wendete sich den Leiter für Unternehmensführung im Bildungszentrum München, Alexander Spitzner und hat sich ausführlich beraten lassen. Spitzner weiß genau, wie wichtig es ist, auf die individuellen Bedürfnisse von Handwerksunternehmern und deren Mitarbeitern einzugehen: „Wir bieten Weiterbildungen aus der Praxis für die Praxis an. Unsere Kurse sind speziell darauf zugeschnitten“, sagt Spitzner. Das Bildungszentrum München ist eins von sechs Bildungszentren in Oberbayern. Die Kurse decken ein breites Themenspektrum ab.
Je nach beruflicher oder persönlicher Lebenslage können die Teilnehmer zwischen Halbtages-, Abend-, Tages- oder Wochenend-Kursen sowie mehrwöchigen Lehrgängen wählen.
Das Unternehmen:
Nachhaltigkeit macht den Erfolg aus
Die Firma Photovoltaik Liebold kümmert sich um die Reinigung von Photovoltaik-Anlagen, Solarparks oder Feld- und Dachanlagen. Diese Reinigung erfolgt schonend und umweltverträglich. „Würde man durch die rechtzeitige Reinigung aller PV-Anlagen Deutschlands (1,7 Millionen) einer verschmutzungsbedingten Ertragsminderung von jährlich nur 3% entgegenwirken, so könnte man allein durch die hierdurch entstandene Leistungssteigerung von ca. 1,5 Gigawatt ein Kernkraftwerk oder zwei große Kohlekraftwerke abschalten.“ sagt die Unternehmerin. „So kann die Energiewende gelingen.“ Sie weiß, dass sie mit ihrem Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leistet.
Zukunftsweisend, innovativ und nachhaltig – mit ihrem Geschäftskonzept hat sich das Team um Pascal und Claudia Grote-Liebold in der Photovoltaik-Szene einen einzigartigen Ruf und eine außergewöhnliche Stellung erarbeitet. Mit dem Anspruch, über den eigenen zu Tellerrand schauen und sich persönlich immer weiter zu entwickeln, kann sie jetzt ihr Unternehmen strategisch weiter voranbringen. Ihr Fazit: „Die Weiterbildung war unternehmensnah und es wurde Rücksicht auf die Bedürfnisse von Familien genommen: es fanden beispielsweise keine Kurse in den in den Schulferien statt. Fachlich bekam ich überall Einblick – und wir wurden für alle Themen der Betriebsführung sensibilisiert.“