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Neues Ausbildungsjahr hat begonnen

Handwerk braucht seine hervorragend ausgebildeten Fachkräfte

10. September 2020 - Statement von Präsident Peteranderl

„Ohne selbst ausgebildete Fachkräfte läuft im Handwerk nichts. Ich bitte deshalb alle Handwerksbetriebe, auch in diesen wirtschaftlich schwierigen und unsicheren Zeiten junge Leute auszubilden und damit die Zukunft des Handwerks zu sichern“, sagte der Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern Franz Xaver Peteranderl.

Die Unsicherheit der Betriebe im Gefolge der Corona-Krise hat in diesem Jahr dazu geführt, dass es zum Start des neuen Ausbildungsjahres Anfang September rund 10 % weniger neue Ausbildungsverträge in den Handwerksbetrieben des Kammerbezirks gab als zum selben Zeitpunkt des Vorjahres. Umfragen belegen jedoch, dass bei den Betrieben das Interesse an und die Bereitschaft zur Ausbildung nach wie vor groß sind. Es ist deshalb zu hoffen, dass der Rückstand in den kommenden Wochen und Monaten noch etwas aufgeholt werden kann. Der Bedarf an Fachkräften ist da und wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen.

 Das Handwerk und seine Organisationen informieren Jugendliche, Eltern, Lehrer und Öffentlichkeit gerade jetzt, nach den Corona-bedingten Einschränkungen bei der Berufsorientierung und Nachwuchsinformation, intensiv über die hervorragenden Berufs- und Karrieremöglichkeiten im Handwerk, z.B. mit den Ausbildungsberatern der Handwerkskammern, der „Macher gesucht!“-Kampagne des Bayerischen Handwerkstags oder der Imagekampagne des deutschen Handwerks. Der Einstieg in das Ausbildungsjahr mit einer Berufsausbildung im Handwerk ist auch jetzt im Herbst noch möglich.

Es gibt viele Gründe, die für eine Ausbildung im Handwerk sprechen: von der interessanten, abwechslungsreichen und ganzheitlichen Arbeit über die hervorragenden Aussichten, sich über die Meisterfortbildung selbständig zu machen, bis zu den Mitwirkungsmöglichkeiten und kurzen Entscheidungswegen in den Familienbetrieben des Handwerks. In jedem Handwerksberuf wird man zielgerichtet darauf vorbereitet, nach bestandener Gesellenprüfung sofort als vollwertige Fachkraft zu arbeiten. Das kann längst nicht jeder fertige Akademiker von sich behaupten. Eine Lehre in einem der rund 130 verschiedenen Ausbildungsberufen des Handwerks ist deshalb die richtige Berufsentscheidung für Macherinnen und Macher.

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Robert Fleschütz
Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik, Statistik, Stabsstellenleiter Grundsatzfragen der Europapolitik, Sonderprojekte

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Im Titelbild gezeigter Ausbildungsberuf

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