Schmuck 2007

Internationale Handwerksmesse München

Ruudt Peters, "nefesh" Brosche/brooch, 2006, Silber, Glas/silver, glass, 160x105x65 mm

Vom 8. bis 14. März 2007 wird die INTERNATIONALE HANDWERKSMESSE in München wieder zum Treffpunkt von Künstlern, Professoren, Sammlern, Galeristen und Schmuckfreunden, denn die weltweit mit Spannung erwartete Sonderschau Schmuck findet zum 48. Mal im Rahmen der Leitmesse des Handwerks statt. Diese Sonderschau ist eine der wichtigsten Veranstaltungen der internationalen Schmuckszene und stellt jährlich einzigartige Arbeiten von Goldschmieden aus der ganzen Welt vor. In diesem Jahr wurde Ramon Puig Cuyas, seit Ende der 70er Jahre Professor an der Escola Massana in Barcelona und international bekannter Schmuckkünstler aus Spanien, gebeten, die Auswahl der Teilnehmer vorzunehmen. Er selbst hat drei Mal den Herbert-Hofmann-Preis der Münchner Schmuckschau gewonnen und hat neben seiner Unterrichtstätigkeit zahlreiche Ausstellungen in aller Welt. In München ist er ein regelmäßiger Künstler der renommierten Galerie Birò. 
 


Mari Funaki, Armschmuck, 2006, unlegierter Stahl, geschwärzt/mild steel, heat coloured, 100x110x55 mm

Beworben haben sich für die Sonderschau Schmuck 2007 über 400 Goldschmiede aus insgesamt 36 Ländern. Anfang Oktober 2006 wurden 57 Beiträge aus 20 Ländern ausgewählt. Dem Juror war es wichtig, eine konsequente Handschrift und ein durchgängiges Gestaltungsprinzip bei den einzelnen Teilnehmern vorzustellen.

 

links: Katja Prins, Brosche/brooch, 2006, Silber, Plastik/silver, plastic, Höhe/heigth 90mm
rechts: Alexander Blank, "Tank", Anhänger/pendant, 2006, Stoff, Kunststoff, Silber/textile, plastic, silver, 110x44x39 mm

Wie jedes Jahr wird auch die Sonderschau Schmuck 2007 die individuelle Sicht des jeweiligen Jurors zeigen. Man kann schon verraten, dass ein Schwerpunkt bei sehr poetischen Arbeiten aber auch der Vermittlung von Humor und Ironie liegen wird. Wichtig war es dem Juroren, auch jüngeren, noch nicht so bekannten Goldschmieden einen Platz in der Sonderschau Schmuck zu ermöglichen.


Neben den 57 jurierten Ausstellern widmet sich die Sonderschau dem Goldschmied Reinhold Reiling mit einer Retrospektive. Reiling wurde 1922 in Pforzheim geboren, wo er 1983 starb. In Pforzheim besuchte er die Kunstgewerbeschule und wurde ein bedeutender, einflussreicher Lehrer an der Fachhochschule (ehemals Kunstgewerbeschule). Durch seine Lehrtätigkeit prägte er viele Goldschmiede. Reiling wurde, neben anderen Ehrungen, 1964 der Bayerische Staatspreis der Handwerksmesse zuteil. Seine Arbeiten sind in privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten.

Karl Fritsch, Ring, 2006, Weissgold, farbige Diamanten/Whitegold, coloured diamonds, 25x25x25 mm

Ein wichtiger Termin im Rahmen der Sonderschau Schmuck ist alljährlich die Verleihung des Herbert Hofmann Preises für exemplarische Arbeiten zeitgenössischer Goldschmiede. Auf der INTERNATIONALEN HANDWERKSMESSE 2007 findet sie am Samstag, 10. März um 17:00 Uhr (Bühne in Halle A1) statt.

Um 19:00 Uhr können sich Interessierte wieder über die inzwischen traditionellen Schmuckvorträge und im Anschluss daran über das internationale Goldschmiedetreffen freuen, das jedes Jahr Fachleute aus aller Welt zusammenführt (weitere Termine siehe Anlage).

Iris Nieuwenburg, "Floating away", Brosche/brooch, 2006
Silber, Funier, Foto, Lack/silver, vineer, photo, lacquer, 70x75x1 mm

Der Erfolg der Sonderschau als Magnet für die Schmuckwelt veranlasst die Münchner Schmuckgalerien und die Pinakothek der Moderne, ihre neuen Ausstellungen auf das Wochenende der INTERNATIONALEN HANDWERKSMESSE zu legen. Die internationale Aufmerksamkeit für die Sonderschau Schmuck ist so groß, dass sie wieder auf Wanderschaft geht: die oberitalienische Goldschmiedestadt Padua wird die Ausstellung ab 4. Mai 2007 übernehmen. Die Ausstellung wird mit Spannung erwartet, denn sie macht die enge Verbindung beider Städte zum modernen Schmuck deutlich.


Robert Baines, "Redline" Brosche/brooch, 2003, Silber pulverbeschichtet/silver powdercoated, 55x42x29 mm

Kontakt: Eva Sarnowski
eva.sarnowski@hwk-muenchen.de

Teilnehmer
Robert Baines, Australien
Mikiko Minewaki, Japan
Matej Bezuch, Slowakische Republik
Javier Morena Frias, Spanien
Alexander Blank, Deutschland
Iris Nieuwenburg, Niederlande
Florian Buddeberg, Deutschland
Pavel Opocensky, Tschechische Republik
Carla Castiajo, Portugal
Ruudt Peters, Niederlande
Attai Chen, Israel
Jo Pond, Großbritannien
Eun Mi Chun, Südkorea/Deutschland
Karen Pontoppidan, Dänemark/Deutschland
Pilar Cotter Nunez, Spanien
Camilla Prasch, Dänemark/Deutschland
Saskia Detering, Deutschland
Katja Prins, Niederlande
Georg Dobler, Deutschland
Kirsti Reinsborg Grov, Norwegen
Gemma Draper, Spanien
Lucy Sarneel, Niederlande
Diana Dudek, Deutschland
Bernhard Schobinger, Schweiz
Beate Eismann, Deutschland
Vera Siemund, Deutschland
Sibylle Falkenberg, Deutschland
Nelli Tanner, Finnland
Ulo Florack, Deutschland
Catherine Truman, Australien
Christiane Förster, Deutschland
Estela Saez Vilanova, Niederlande/Spanien
Donald Friedlich, USA
Andrea Wagner, Niederlande/ Deutschland
Karl Fritsch, Deutschland
Lisa Walker, Neuseeland/Deutschland
Mari Funaki, Australien
Norman Weber, Deutschland
Gesine Hackenberg, Niederlande
Annamarie Zanella, Italien
Leonore Hinz, Deutschland
Simone Geißler, Deutschland
Piret Hirv, Estland

Serena Holm, Schweden

Mari Ishikawa, Deutschland/Japan

Stephanie Jendis, Deutschland
Ike Jünger, Deutschland

Julia Keyte, Großbritannien

Anya Kivarkis, USA

Erik Kuiper, Niederlande

Susanne Kunz, Deutschland

Teresa Lane, Australien

Felieke v. d. Leest, Niederlande

Wolli Lieglein, Deutschland

Judy McCaig, Spanien

Nanna Melland, Norwegen

Teresa Milheiro, Portugal