Krisenvorsorge durch handwerksfreundliche PolitikStarkes Handwerk macht deutsche Wirtschaft resilienter
24. März 2022 - Statement von Präsident Peteranderl
„Die Corona-Krise hat deutlich gezeigt, wie wichtig ein leistungsfähiges Handwerk ist, um den Laden am Laufen zu halten. Um Krisen grundsätzlich besser zu überstehen, müssen wir unsere Wirtschaft nicht zuletzt mit einer handwerks- und mittelstandsfreundlichen Politik resilienter machen“, sagte der Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern und des Bayerischen Handwerkstages Franz Xaver Peteranderl.
Langfristige politische Herausforderungen
Der Krieg in der Ukraine erfordert von der Politik ein flexibles, entschlossenes und an den aktuellen Entwicklungen angepasstes Vorgehen. Im Zentrum steht hier die Sicherung einer bezahlbaren Energieversorgung. Trotz der akuten Krisenpolitik bleiben aber unsere langfristigen Herausforderungen wie Fachkräftemangel, Energieeffizienz, Klimaschutz, Digitalisierung usw. aktuell bzw. gewinnen sogar noch an Bedeutung.
Eine grundsätzlich handwerksfreundliche Politik ist über alle Politikbereiche hinweg deshalb wichtiger denn je, denn damit gewinnt unsere Wirtschaft an Leistungsfähigkeit sowie auch an notwendiger Widerstandskraft.
9-Punkte-Plan
Als Wegweiser dafür hat der Bayerische Handwerkstag deshalb das Positionspapier „9-Punkte-Plan des Bayerischen Handwerkstages – Weg zu einem selbsttragenden Aufschwung“ herausgebracht, mit größtenteils schnell umsetzbaren Maßnahmen in folgenden Politikbereichen:
- Marktwirtschaft und Wettbewerb stärken!
- Zu nachhaltiger Finanzpolitik zurückkehren!
- In die Zukunft investieren!
- Abgabenlast senken!
- Bürokratie abbauen!
- Handwerk gezielt fördern!
- Fachkräfteversorgung verbessern und berufliche Bildung zukunftsfähig erhalten!
- Wirtschaftlichkeit in der Energie- und Klimapolitik beachten!
- Handwerk vor Ort unterstützen!