Kampagne der Staatsregierung richtet sich nun an UnternehmerVersicherung von Elementarschäden immer wichtiger
16. Juni 2011
Die Kampagne der Bayerischen Staatsregierung "Voraus denken - elementar versichern" geht in die zweite Runde. Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil läutete sie jetzt gemeinsam mit Vertretern der bayerischen Versicherungswirtschaft ein. "Jeder Unternehmer sollte eigenverantwortlich für den Schutz seines Betriebes oder Geschäfts sorgen und sein Gebäude und seine Betriebseinrichtung umfassend gegen Elementarschäden absichern", appelliert Zeil an die bayerischen Unternehmer. Mit dem geeigneten Versicherungsschutz, aber auch durch gezielte bauliche und technische Maßnahmen am Gebäude sollten sich Unternehmen und Bürger gegen den Katastrophenfall wappnen.
Die Kampagne informiert über die wichtigsten Naturgefahren in Bayern und die Möglichkeiten der Absicherung. Durch den Klimawandel werden extreme Wetterereignisse häufiger. Die Folge sind große Schäden an den Gebäuden durch Hochwasser, Stürme und Starkregen. Vor allem die Gefahr von Starkregen wird häufig unterschätzt. Rund 50 Prozent der Überschwemmungsschäden gehen auf das Konto starker Regenfälle.
Während die meisten Unternehmen eine Geschäftsgebäudeversicherung gegen Feuer, Sturm und Hagel besitzen, haben sich bisher nur wenige für eine Elementarschadenversicherung entschieden. Diese sichert gegen die finanziellen Folgen von Hochwasser, Überschwemmung, Schneedruck, Lawinen, Erdrutsch und Erdbeben ab. Mittlerweile sind 98,5 Prozent der Gebäude gegen Elementarschäden mit Standardprodukten versicherbar. Durch Schutzmaßnahmen kann die Versicherbarkeit teilweise erhöht oder der Versicherungsschutz günstiger gestaltet werden.
Informationen im Internet unter www.elementar-versichern.bayern.de