Kazumi Nagano, JP
Kazumi Nagano, JP

SCHMUCK 2016

Eine Sonderschau der Internationalen Handwerksmesse München

Seit 57 Jahren findet die Sonderschau SCHMUCK in ununterbrochener Reihenfolge auf der Internationalen Handwerksmesse in München statt. Sie ist die weltweit bedeutendste Ausstellung zeitgenössischen Schmucks und gilt als die wichtigste Ausstellung ihres Fachs. Junge Goldschmiede und bekannte Schmuckgestalter setzen mit ihren dort gezeigten Exponaten Maßstäbe - und machen die Ausstellung in München seit Jahren zum Ausgangspunkt neuer stilprägender Strömungen. Ihren Höhepunkt erlebt die Sonderschau Schmuck mit der Verleihung des Herbert-Hofmann-Peises

Die Auswahl der 66 Teilnehmer für die diesjährige Sonderschau wurde von Peter Skubic getroffen. Als Klassiker der Moderne wird in diesem Jahr Peter Chang aus Glasgow vorgestellt. Sein Statement zur Auswahl wird im Katalog SCHMUCK 2016 abgedruckt werden. Der Katalog zur Sonderschau kann bei der Handwerkskammer für München und Oberbayern bestellt werden, alle nötigen Kontaktdaten finden Sie am rechten Rand dieser Seite.



Was ist SCHMUCK?

Allgemeine Informationen zur Sonderschau

SCHMUCK-Archiv

Ausstellungsdauer

24. Februar bis 1. März 2016

Ausstellungsort

Internationale Handwerksmesse München
Halle B1 "Handwerk & Design"

SCHMUCK-Aussteller 2016

Teilnehmerliste 2016 als PDF

Termine und Rahmenprogramm

Rund um die Ausstellung ereignen sich in München eine ganze Reihe an kleineren und größeren Veranstaltungen - einen genauen Überblick über diese erhalten Sie in unserem SCHMUCK-Rahmenprogramm, am rechten Rand dieser Seite. Ebenso möchten wir Sie auf weitere Termine im Rahmen der Sonderschau SCHMUCK hinweisen:

Verleihung des Herbert-Hofmann-Preises

Am Samstag, 27. Februar 2016 auf der Internationalen Handwerksmesse München

Alljährliches Goldschmiedetreffen

Am Samstag, 27. Februar 2016 im Augustinerkeller (Arnulfstraße 52, 80335 München)
ab 19 Uhr



SCHMUCK Rahmenprogramm

Rahmenprogramm 2016 als PDF

Gewinner des Herbert-Hofmann-Preises 2016

Moniek Schrijer, Neuseeland

Der Halsschmuck "Tablet Of" von Moniek Schrijer aus Neuseeland erfüllt die Hauptfunktion von Schmuck, das Dreieck zwischen Macher, Träger und Betrachter. Es vereint auf der Grundfläche eines Smartphones tausende Jahre durch Symbole. Es ist eine Referenz an die Historie und eine Nachricht für die Zukunft. Es könnte aber auch ein zukünftiges archäologisches Fundstück werden, so spielt es mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ein Stück, das alles sagt - obwohl es ausgeschaltet ist.



Herbert-Hofmann-Preis 2016, Moniek Schrijer, Neuseeland
Moniek Schrijer

Jelizaveta Suska, Schweden

Die Broschen "Frozen Moments" von Jelizaveta Suska erstaunen durch ihre mysteriöse Materie. Sie ist eine Mischung aus künstlichen und natürlichen Bestandteilen und führt die aktuelle Auseinandersetzung mit der Materialität von Schmuck vor Augen. Das Geheimnis des Materials wird schemenhaft aufgezeigt, er führt zu einem sensiblen Zugang zur Umwelt und es enthält Dinge im Verborgenen. Es ist eine Kombinationa us künstlicher und natürlicher Welt.



Herbert-Hofmann-Preis 2016, Jelizaveta Suska, Schweden
Jelizaveta Suska

Stefano Marchetti, Italien

Stefano Marchettis Brosche "Homage an LENR II" versinnbildlicht eine Atomreaktion, erinnert aber durch seine Materialkombination aus Holz, Glas, Gold und Platin an Apparaturen längst vergangener Zeiten. Wissenschaft und Kunst vereinigen sich so auch im Schmuck und Energiegewinnung wird zum wichtigen aktuellen Thema. Marchetti führt mit diesem Schmuckstück die Tradition seiner Heimatstadt Padua in der Verbindung zwischen Wissenschaft und Kunst weiter. Er erinnert uns daran, dass es andere Energiequellen gibt, ohne die Erde zu zerstören. Es braucht Mut, ein so kontroverses Thema sichtbar zu machen.



Herbert-Hofmann-Preis 2016, Stefano Marchetti, Italien
Stefano Marchetti



Gewinner des Bayerischen Staatspreises 2016

Sigurd Bronger, Norwegen

Die Logik des Absurden, gepaart mit einem romantischen Blick auf mechanische Märchenlandschaften, Maschinen des frühen Industriezeitalters oder Erfindungen der Renaissance beschreiben die Ausstrahlung des Schmuckes von Sigurd Bronger. Der Norweger schafft damit aber durchaus tragbare und nicht selten humorvolle Schmuckstücke. Für Norwegen ist er ein wichtiger Botschafter zeitgenössischer Schmuckgestaltung geworden.



Bayerischer Staatspreis 2016, Sigurd Bronger, Norwegen
Sigurd Bronger

Jungwon Jung, Korea

Jungwon Jung beschäftigt sich mit dem inneren Wesen und der eigentlichen Funktion von Schmuck. Nur durch das Tragen wird der Schmuck für ihn zum Schmuck und dafür bedarf es einiger funktionaler Teile, wie zum Beispiel der Nadel für eine Broschur. Jungwon Jung geht nun so weit, dass er seinen Schmuck nur auf diese Nadel reduziert, für die er jedoch ein Behältnis schafft. Nadel und Behältnis werden so zur autonomen Skulptur.



Bayerischer Staatspreis 2016, Jungwon Jung, Korea
Jungwon Jung

Kadri Mälk, Estland

Kadri Mälks Leben gehört dem Schmuck. In ihren Arbeiten spielt Geschichte und Mystik eine wichtige Rolle. Als Lehrerin und Vermittlerin hat sie die estländische Schmuckgestaltung international berühmt gemacht und ihrem Land zu einem bedeutenden Beitrag kultureller Identität verholfen.

Bayerischer Staatspreis 2016, Kadri Mälk, Estland
Kadri Mälk

Organisation und Förderung

Veranstalter: Gesellschaft für Handwerksmessen mbH

Trägerschaft: Benno und Therese Danner´sche Kunstgewerbestiftung München

Leitung: Wolfgang Lösche, Handwerkskammer für München und Oberbayern

Organisation: Eva Sarnowski, Handwerkskammer für München und Oberbayern

Arrangement: Alexandra Bahlmann

Die Sonderschau wurde mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie gefördert.

Ansprechpartner

Eva Sarnowski
Messen und Ausstellungen, Bretonische Partnerschaft

Telefon 089 5119-248
Fax 089 5119-245
eva.sarnowski--at--hwk-muenchen.de

English Version

Like every year in March the Handwerkskammer für München und Oberbayern presents the special exhibition SCHMUCK at the International Trade Fair in Munich (IHM). It is the most popular exhibition about contemporary jewellery and is well known all over the world. Since 1959 SCHMUCK is considered to be the most important exhibition concerning jewellery.

This year the juror for Schmuck was Peter Skubic.  His statement will be published in the catalogue Schmuck 2016. You can order the catalogue at the Handwerkskammer für München und Oberbayern, the counterpart and address is listet below on the right side of this site.



Appointments and Event-Programme

During the duration of the special exhibition SCHMUCK, a lot of events about jewellery will take place in Munich. On the right side of this page you can take a look at our yearly Event-Programme, which gives you a overview about the most events and dates. We would also like to inform you about the following appointments:

Awarding of the Herbert-Hofmann-Prize

On Saturday, 27th February 2016 at the International Crafts Fair Munich

Yearly Goldsmith-Gathering

On Saturday, 27th February 2016 at the Augustinerkeller (Arnulfstraße 52, 80335 München), at 7 pm

Duration

24th February - 1st March 2016

Place of Event

International Trade Fair Munich
Hall B1 "Handwerk & Design"

SCHMUCK-Exhibitors 2015

List of Participants 2016 PDF

Event-Programme 2015

Programme 2016





Winner of the Herbert-Hofmann-Prize 2016

Moniek Schrijer, New Zealand

The necklace "Tablet of" by Moniek Schrijer of New Zealand conforms to the main function of jewellery, the triangle between maker, wearer and viewer. It unites on the ground plane of a smart phone 1000 years by way of symbols. It thereby forms a reference to history and functions at the same time as a message to the future. But it could also be a future archaeological find. The work plays with the notions of past, present and future. One item which says all although it is not switched on.



Herbert-Hofmann-Preis 2016, Moniek Schrijer, Neuseeland
Moniek Schrijer

Jelizaveta Suska, Sweden

Jelizaveta Suska´s brooch "Frozen moments" fascinates by its mysterious material. The brooch is a mixture of artifical and natural components and exemplifies the current reflection on materials in jewellery. The mystery of uniting polymerclay, silver and marble powder is presented in an astonishing way and points to a sensitive approach to the surrounding of our world.



Herbert-Hofmann-Preis 2016, Jelizaveta Suska, Schweden
Jelizaveta Suska

Stefano Marchetti, Italy

Stefano Marchetti´s brooch represents an atomic reaction and alludes to the past and immenent dangers in the future. By using a combination of wood, glass, gold and platin scientific gadgets. Science and art are here united in jewellery and production of energy becomes an important contemporary topic. With this work Marchetti continues the tradition of his hometown Padua which always was involved with art and science. He tells us that there are alternative sources of energy without destroying our world. Courage is needed to visualize such a controversial subject.



Herbert-Hofmann-Preis 2016, Stefano Marchetti, Italien
Stefano Marchetti



Winner of the Bavarian States Prize 2016

Sigurd Bronger, Norway
Jungwon Jung, Corea
Kadri Mälk, Estonia


Organisation and Funding

Promoter: Gesellschaft für Handwerksmessen mbH

Exhibition Patron: Benno und Therese Danner´sche Kunstgewerbestiftung München

Conception and direction: Wolfgang Lösche, Handwerkskammer für München und Oberbayern

Organisation: Eva Sarnowski, Handwerkskammer für München und Oberbayern

Arrangements: Alexandra Bahlmann

We are grafetul to the Bavarian State Ministry of Commerce and Media, Energy and Technology for the support they have lent this special show, to the Danner Foundation for their sponsorship, and to the Association of Trades Fairs as organizer of the Crafts and Trades Fair Munich.

Counterpart

Eva Sarnowski
Messen und Ausstellungen, Bretonische Partnerschaft

Telefon 089 5119-248
Fax 089 5119-245
eva.sarnowski--at--hwk-muenchen.de