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Benedikt Geyer / pixabay.com

Welche Öffnungen und Beschränkungen gelten?

7. Juni 2021 - Aktuelle Auflagen für Öffnungen, Betriebe mit Ladengeschäften

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Stand der Information

7. Juni

Weitere Lockerungen ab dem 7. Juni 2021

Ab dem 07.06.2021 können nun auch alle Handwerksbetriebe mit Handelsangeboten in Gebieten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 ohne Terminvereinbarungen öffnen. Es gelten dann nur noch die bereits für Geschäfte allgemein geltenden Hygieneregeln.

Auch Betriebe, die körpernahe Dienstleistungen erbringen (Friseur, Kosmetik, Fuß- und Nagelpflege, Massage, Make-Up) können in Gebieten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 wider ohne Terminvereinbarungen öffnen. Das Personal muss aber weiterhin medizinische Masken tragen und die Verpflichtung zur Erfassung der Kontaktdaten der Kunden bleibt bestehen.

Wochenmärkte und Handwerkermärkte dürfen outdoor wieder durchgeführt werden.

Zusätzlich zur Außengastronomie kann nun auch die Innengastronomie bei einer Inzidenz unter 100 wieder geöffnet werden. Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 ist ein negativer Test erforderlich, wenn Personen aus mehreren Hausständen an einem Tisch sitzen wollen.

Die Regelungen der Bundesnotbremse für Gebiete mit einer Inzidenz über 100 bleibt weiterhin bestehen. Die Bundesnotbremse wird bei weiterhin positiver Entwicklung der Infektionszahlen aber voraussichtlich mit dem 30.06.2021 auslaufen.







Fragen und Antworten





Wie lange gelten die Einschränkungen für Betriebsöffnungen und Ausgangsbeschränkungen?

Die Auflagen für Betriebsöffnung gelten vorerst bis 04.07.2021



Was gilt für Handwerksbetriebe mit Kundenverkehr?

In Gebieten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 dürfen nun alle Handwerksbetriebe mit Kundenverkehr wieder öffnen. Dabei muss nicht mehr unterschieden werden, ob der Betrieb nur handwerkliche Leistungen erbringt oder daneben auch Handel betreibt. Es gelten für alle Betriebe die gleichen unten dargestellten Hygieneanforderungen. Lediglich für Betriebe, die körpernahe Dienstleistungen erbringen, gelten gering höhere Auflagen. Die Regelungen für click & meet sowie click & collect wurden aufgehoben.  

Es gelten folgende Hygieneanforderungen:

  • Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden
  • 10 qm Verkaufsfläche pro Kunde. Wenn die Verkaufsfläche 800 qm überschreitet, 10 qm pro Kunde für die ersten 800 qm Verkaufsfläche und 20 qm pro Kunde für die Verkaufsfläche über 800 qm.
  • Kunden und ihre Begleitpersonen müssen FFP2-Masken tragen, Personal hingegen nur Community-Masken. Die Maskenpflicht für das Personal besteht im Kassen- und Thekenbereich nicht, wenn durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist.
  • Schriftliches Schutz- und Hygienekonzept.
  • Keine Terminvereinbarung und keine Kotaktdatenerfassung mehr notwendig.  

Zusätzliche Hygieneanforderungen für Betriebe, die körpernahe Dienstleistungen erbringen (Friseur, Kosmetik, Fuß- und Nagelpflege, Massage, Make-Up):

  • Personal muss medizinische Masken tragen
  • Kontaktdaten der Kunden erheben


Wann treten Regelungen einer neuen Inzidenzstufe in Kraft?

Die Reglungen der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind vom Überschreiten bzw. Unterschreiten eines bestimmten Schwellenwertes der 7-Tage-Inzidenz abhängig.  

Die Regelungen ändern sich aber nicht sofort, wenn der jeweilige Schwellenwert überschritten bzw. unterschritten ist, sondern erst dann, wenn die Entwicklung einige Tage stabil geblieben ist. Das jeweilige Landratsamt / die kreisfreie Stadt veröffentlicht, ab wann die Regeln der neuen Inzidenzstufe angewandt werden dürfen bzw. müssen.  

Inzidenzstufenänderung nach oben

Die 7-Tage-Inzidenz muss drei Tage lang ununterbrochen über dem Schwellenwert liegen, dann müssen ab dem übernächsten Tag die Regelungen der höheren Inzidenzstufe angewandt werden.  

Inzidenzstufenänderung nach unten

Die 7-Tage-Inzidenz muss fünf Tage lang ununterbrochen unter dem Schwellenwert liegen, dann dürfen ab dem übernächsten Tag die Regelungen der niedrigeren Inzidenzstufe angewandt werden.  

Hier veröffentlicht das Robert-Koch-Institut die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz aller deutschen Landkreise:  www.rki.de



Dürfen Handwerksbetriebe weiterhin Präsenzschulungen anbieten?

In Gebieten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 dürfen Präsenzschulungen durchgeführt werden, die sowohl der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung dienen, als auch Kurse, die der Freizeitgestaltung zuzurechnen sind (z.B. Töpferkurse für Kinder, Schminkkurse für Verbraucher).  

Dabei ist zu beachten, dass bei Präsenzveranstaltungen möglichst der Mindestabstand einzuhalten ist. Soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, besteht Maskenpflicht.