Covid Corona Impfen Impfausweis Nachweis
Cole May / pixabay.com

Einrichtungsbezogene Impfpflicht

Ab 16.03.2022 müssen alle Personen, die in bestimmten Einrichtungen tätig sind, der Leitung der Einrichtung einen Impf- oder Genesenennachweis (2G) erbringen.

Zu diesen Einrichtungen zählen beispielsweise Krankenhaus, Altenheim oder in Arztpraxen. Diese Pflicht betrifft auch Friseur*innen, Fußpfleger*innen und Servicehandwerker*innen.

  

Fragen und Antworten

 

Ab wann gilt die Impfpflicht?

Die einrichtungsbezogene Impfpflicht gilt ab dem 16.03.2022 bis zum 01.01.2023.

 

In welchen Einrichtungen gilt die Impfpflicht?

Die Einrichtungen sind in § 20a IfSG aufgelistet. Darunter fallen beispielsweise Krankenhäuser, Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Alten- und Pflegeheime. Nicht dazu gehören Schulen oder Kindergärten.



Wer ist von der Impfpflicht betroffen?

Alle Personen, die in den genannten Einrichtungen tätig sind, unterliegen der Pflicht, einen 2G-Nachweis zu erbringen.

Das bedeutet, dass alle dort angestellten Personen betroffen sind.

Darüber hinaus unterfallen aber auch externe Handwerker*innen der Nachweispflicht, wenn sie bei der Erbringung ihrer Leistung in der betroffenen Einrichtung Kontakt zu Insassen oder Personal haben. Die Nachweispflicht betrifft damit beispielsweise auch

  • Gesundheitshandwerker*innen, die in der betroffenen Einrichtung Insassen „behandeln“,
  • Friseur*innen, die in die betroffene Einrichtung kommen, um dort Haare zu schneiden,
  • Fußpfleger*innen, die in die betroffene Einrichtung kommen, um dort fußpflegerische Leistungen zu erbringen,
  • Gebäudereiniger*innen,
  • Servicehandwerker*innen, die in der betroffenen Einrichtung z.B. Reparaturen durchführen,
  • IT-Dienstleister*innen.

Ausnahmen von der 2G-Nachweispflicht

  • Handwerker hat keinen Kontakt zu Insassen oder Personal der betroffenen Einrichtungen, beispielweise bei Tätigkeiten an der Außenseite des Gebäudes (z.B. Dachdecker*in),
  • Handwerker hat nur Kontakt zu Personal, das selbst keinen Kontakt zu den Insassen hat, z.B. IT-Dienstleister hat nur Kontakt zu Verwaltungspersonal,
  • Handwerker hat nur ganz kurzen Kontakt (z.B. kurze Übergabe von Lebensmitteln),
  • Handwerker, die nicht geimpft werden können (ärztliches Attest).


Wem muss der 2G-Nachweis vorgelegt werden?

Vor Beginn der Tätigkeit muss dem Leiter oder einer vom Leiter dafür bestimmten Person der betroffenen Einrichtung der 2G-Nachweis vorgelegt werden.



Zur Corona-Übersichtsseite

 Übersichtsseite Corona



Stand der Information

12. Januar 2022