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Coronavirus: Hinweise für Ihre Aufträge im Ausland

Wir informieren Sie laufend über die aktuellen Änderungen

Allgemeine Informationen

Bitte beachten Sie, dass sich die Informationen zu einzelnen Ländern täglich ändern können. Wir versuchen Sie so aktuell wie möglich zu halten. Vor einer Entsendung Ihrer Mitarbeiter sollten Sie sich über aktuelle gültige Maßnahmen zum Gesundheitsschutz (auf Baustellen) erkundigen und Ihre Mitarbeiter entsprechend darüber informieren. Bei Mißachtung können Bußgelder verhängt werden.



Steigende Infektionszahlen

Derzeit steigen in vielen Ländern wieder die Infektionszahlen was dazu führt, dass diese Länder vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikoländer eingestuft werden. Daher werden bei einer Überschreitung bestimmter Infektionszahlen wieder Quarantänemaßnahmen eingeführt. Ein Lockdown soll aber v. a. für wirtschaftliche Tätigkeiten verhindert werden, weshalb insbesondere für beruflich bedingte Grenzüberschreitungen unter bestimmten Voraussetzungen Ausnahmen von der Quarantäne in den einzelnen  Quarantäne-Verordnungen der Bundesländer vorgesehen sind.

Einreise-Quarantäneverordnung (EQV) Bayern und Ausnahmen

Nachdem der Bayerische Verwaltungsgerichtshof am 24.11.2020 die Grenzgänger-Testregelung der EQV vorläufig außer Vollzug gesetzt hat ist in Teilen mit Änderungen der EQV zu rechnen. Bisher sind folgende Regelungen gültig:

Personen, die in den Freistaat Bayern einreisen und sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet

  • sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete, eine Absonderung ermöglichende Unterkunft zu begeben
  • sich für einen Zeitraum von zehn Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern.
  • unverzüglich die für sie zuständige Kreisverwaltungsbehörde zu kontaktieren 
  • die zuständige Kreisverwaltungsbehörde unverzüglich zu informieren, wenn bei ihnen typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust auftreten.

(Beruflich bedingte) Ausnahmen von der häuslichen Quarantäne

Gemäß §2 Abs. 2 EQV bestehen Ausnahmen von der häuslichen Quarantäne für Personen, die

  • sich im Rahmen des Grenzverkehrs mit Nachbarstaaten weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in das Bundesgebiet einreisen
  • die sich weniger als 72 Stunden in Deutschland aufhalten
  • die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren 
  • die im Freistaat Bayern ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in einem Risikogebiet begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzpendler)
  • die in einem Risikogebiet ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in den Freistaat Bayern begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzgänger)

wobei die zwingende Notwendigkeit durch den Arbeitgeber, Auftraggeber oder die Bildungseinrichtung zu bescheinigen ist.



Gemäß §2 Abs. 3 gelten weiterhin Ausnahmen von der häuslichen Quarantäne für Personen, die

  • sich für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst, wegen ihrer Ausbildung oder ihres Studiums in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, wobei die zwingende Notwendigkeit ist durch den Arbeitgeber, Auftraggeber oder die Bildungseinrichtung zu bescheinigen ist.

Neu seit 24.11.2020:

Die Regelung der Einreise-Quarantäneverordnung (EQV), wonach sich Grenzgänger bisher wöchentlich einem Corona-Test unterziehen müssen, wurde vorläufig außer Vollzug gesetzt (Änderung durch BayVGH, Beschluss vom 24. November 2020, Az. 20 NE 20.2605).

Teststationen München und Landkreise

Wo Sie sich und Ihre Mitarbeiter testen lassen können haben wir Ihnen in dieser Übersicht zusammengestellt. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und bezieht sich in ihrer Aktualität auf den jeweiligen angegebenen letzten Stand.

Weitere Länder weltweit

Auf dem Portal der Außenwirtschaftsberatung in Bayern finden Sie Informationen zu weiteren Ländern, die wir unten nicht einzeln aufgeführt haben.

Informationen zu Ländern weltweit finden Sie bei  gtai.

Übersetzungshilfe

Eine Übersetzungshilfe z. B. für Formulare oder Texte auf Webseiten, auf die im folgenden verlinkt wird und die nicht auf deutsch sind, können Sie vom Tool  "eTranslation" der Europäischen Kommission erhalten. Es ist kostenlos. Sie müssen sich dazu registrieren und gelangen danach zu dieser Startseite.



Österreich

Aktuelle Risikogebiete

Derzeit ist gesamt Österreich als Risikogebiet eingestuft, mit Ausnahme der Gemeinden Jungholz und Mittelberg / Kleinwalsertal.

Einreise nach Österreich aus Ländern mit stabilem Infektionsgeschehen

Eine Einreise nach Österreich ist u.a. möglich für

  • Personen, die sich in den letzten 10 Tagen ausschließlich in einem Land mit stabiler Covid-19-Lage aufgehalten haben
  • Personen aus Ländern, die ein stabiles Infektionsgeschehen laut  Anlage A1 der Verordnung über die Einreise nach Österreich haben (derzeit auch Deutschland).

Die Einreise ist aufgrund der Erbringung einer Arbeitsleistung in Österreich möglich. Als Nachweis dient eine Bestätigung des Auftrags durch den Auftrag- bzw. Arbeitgeber. Eine Druchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp ist unabhängig vom Start- und Zielort möglich.

Einreise nach Österreich aus Ländern mit steigendem Infektionsgeschehen

Eine Einreise nach Österreich aus Ländern ohne stabile Covid- 19-Lage Anlage A2 der Verordnung über die Einreise nach Österreich ist möglich u.a. für österreichische Staatsbürger, EU/EWR Schweizer Staatsbürger, wenn

  • bei Einreise ein negativer PCR-Test vorliegt (bei EInreise nicht älter als 72 Stunden) oder
  • eine 10-tägige Quarantäne plus PCR-Test in den nächsten 48 Stunden durchgeführt wird. Ist dieser negativ, entfällt die Quarantäne.

Einreise durch Drittstaatsangehörige

Drittstaatsangehörige, die direkt aus einem EU-/Schengenstaat kommen, benötigen

  • negativen PCR-Test (bei Einreise nicht älter als 72 Stunden) und
  • eine 10-tägige Quarantäne. Diese kann selbst durch ein negatives Testergebnis nicht aufgehoben werden.

Drittstaatangehörige, die aus einem Land außerhalb des EU-/Schengenraums kommen, können grundsätzlich nicht einreisen, wenn es sich um handwerkliche Tätigkeiten handelt.

Einreise nach Deutschland

Handwerksbetriebe, die nach ihrem Auftrag in Österreich wieder nach Deutschland zurückreisen und aus einem Risikogebiet kommen, sind von der Quarantäne bzw. der Vorlage eines negativen PCR-Tests ausgenommen. Sie fallen unter die Ausnahmeregelungen einer beruflich bedingten grenzüberschreitenden Tätigkeit bzw. unter die Ausnahme, dass sie sich berufsbedingt weniger als 48 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben (s. "Allgemeine Informationen").

Corona-Ampel

Seit 4. September 2020 gibt die  "Corona-Ampel" einen Überblick über die Coronasituation in den einzelnen Regionen Österreichs. Die Regelungen auf dieser Webseite sind nur Empfehlungen.

Auf der Karte der Corona-Ampel sehen Sie die Risikoeinschätzung für Österreich. Die Risikoeinschätzung bezieht sowohl das Verbreitungsrisiko (= Gefährdung der öffentlichen Gesundheit durch die Verbreitung von COVID-19) als auch das Systemrisiko (= Gefahr der Überlastung des Gesundheitsversorgungssystems mit COVID-19 Patientinnen und Patienten) mit ein.

Baustellen: Maßnahmen zum Gesundheitsschutz

  1. Allgemeines
    Distanz von mindestens 1 Meter
    gründliches Händewaschen
    nicht mit den Händen ins Gesicht greifen
    in den gebeugten Ellenbogen Husten oder Nießen oder in ein Taschentuch, das dann sofort entsorgt wird

  2. Arbeitshygiene auf der Baustelle
    Bereitstellung von Desinfektionsmittel in sanitären u. sozialen Einrichtungen
    Desinfektion bei der Nutzung von Fahrzeugen/Maschinen/Werkzeugen vor Nutzung durch eine andere Person
    wenn Desinfektion im Einzelfall nicht möglich – Verwendung von Handschuhen

  3. Organisatorische Maßnahmen
    wirksames Trennen von Arbeits- und Aufenthaltsbereichen sowie von Beschäftigten
    zeitliche Staffelung und örtliche Entflechtung aller Beschäftigten
    Trennen von Arbeitsbereichen von unterschiedlichen Gewerken
    Anzahl der Beschäftigten an einem Ort möglichst gering

  4. Arbeitsausrüstung
    Arbeiten im Freiem: wenn Mindestabstand von 1 Meter nicht durchgängig gewahrt ist: Mund-Nase-Schutz o. Vollvisier
    Arbeit in geschlossenen Räumen: wenn Mindestabstand von 1 Meter nicht durchgängig gewahrt ist: Mund-Nase-Schutz, FFP 1-Maske
    Arbeit in geschlossenen Räumen mit beengten Verhältnissen: Prüfung ob Arbeiten unbedingt notwendig; zwingend Atemschutzmaske mindestens der Klasse FFP 2

  5. Risikogruppen: Dürfen nicht tätig werden

  6. Minimierungspflicht beim Transport
    Mindestabstand von 1 Meter muss auch in den Fahrzeugen (Transport zur Baustelle), bei Nutzung von Verkehrswegen und im Baustellenverkehr eingehalten werden!

  7. Schlafräume: Belegung nicht mehr als eine Person

  8. Bauarbeitenkoordination
    Vorgeschriebener SiGe-Plan bzgl. festgelegter Maßnahmen

Private Einreise, Einreise mit dem Flugzeug etc.

Bitte beachten Sie: Für Privatreisen nach Österreich gelten andere Regeln als für berufliche Einreisen. Auch gelten Unterschiede bei der Wahl des Transportmittels. Die WKO hat dazu auf ihrer  FAQ-Seite alle relevanten Informationen zusammengetragen.

Quelle: WKO, Deutsche Handelskammer Österreich





Luxemburg

Aktuelle Risikogebiete

Derzeit ist Luxemburg als Risikogebiet eingestuft.

Einreise und Ausreise nach Luxemburg

Bürger der EU und der assoziierten Schengen-Länder können nach Luxemburg einreisen, unabhängig des Reiseanlasses und nicht nur um an ihren Wohnsitz zurückzukehren. Bürger der EU müssen vor ihrer Einreise nach Luxemburg keinen negativen Test vorweisen.

Verschärfte Kontrollen der Hygieneauflagen

Nach Auskunft der grenznahen Handwerkskammern wird derzeit sehr viel auf Baustellen kontrolliert. Unternehmen sollten daher ihre Mitarbeiter rechtzeitg mit der Einhaltung der geforderten Hygienemaßnahmen vertraut machen. Die zuständige Behörde verhängt entsprechende Bußgelder bei Hygienemängeln.

 Quelle: AHK, Handwerkskammer Trier





Schweiz

Aktuelle Risikogebiete

Derzeit ist die gesamte Schweiz als Risikogebiet eingestuft.

Einreise in die Schweiz

Seit dem 6. Juli 2020 gilt für alle Personen, die aus einem Staat oder Gebiet mit hohem Infektionsrisiko in die Schweiz einreisen, eine 10-tätige Quarantänepflicht. Ausnahmen gibt es für Nachbarstaaten. Hier werden nur einzelne Regionen auf die Liste der Staaten oder Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko gesetzt.

Ausnahmen für Grenzregionen
Grenzgängerinnen und Grenzgänger sind von der Quarantänepflicht ausgenommen.

Ausnahmen von der Quarantänepflicht
Ausgenommen von der Quarantänepflicht sind u.a. Personen, die aus beruflichen oder medizinischen Gründen notwendig und unaufschiebbar in ein Risikogebiet reisen müssen. Voraussetzung ist, dass der Aufenthalt im Ausland nicht mehr als fünf Tage dauert und ein Schutzkonzept erstellt und umgesetzt wird.

Weitere Informationen dazu finden sie im Menü rechts.

Baustellen

Beachten Sie die Checkliste für Baustellen in der Schweiz zur Prävention von COVID-19.

Warentransport

Personen, die offensichtlich einen gewerblichen Warentransport ausführen und einen Warenlieferschein besitzen, können in die Schweiz einreisen. Die betreffenden Personen müssen glaubhaft machen, dass sie eine der obengenannten Bedingungen erfüllen. Als Warenlieferschein gilt jedes Begleitdokument für eine Warensendung, in dem die in der Sendung gelieferten Waren aufgelistet sind. Meist ist nur einer Person, dem Fahrer, die Einreise erlaubt.

Carnet

In der aktuellen Situation im Zusammenhang mit Covid-19 werden die Carnet-Inhaber angewiesen, Anschluss-Carnets zu verwenden. Die physische Anwesenheit des Inhabers oder des bevollmächtigten Vertreters ist nicht erforderlich, um die Formalitäten zu erledigen. Anschluss-Carnets können per Post oder Kurierdienst an den Zoll geschickt werden.

Sollte die Zeit nicht ausreichen, um das für die Verlängerung erforderliche Anschluss-Carnet ATA rechtzeitig zu beschaffen, muss der Carnet-Inhaber innerhalb der Gültigkeitsdauer des ursprünglichen Carnets ATA den betroffenen Zollbehörden in irgendeiner Form Bericht erstatten. Carnet-Inhaber können nicht einfach abwarten und auf den guten Willen der Behörden hoffen.

Für Anschluss-Carnets aus Deutschland wenden Sie bitte nur an diese Zollstelle: 
Federal Customs Administration
Zollinspektorat Aarau
Rohrerstrasse 100
5001 Aarau
Schweiz

Quelle: Bundesrat Schweiz, AHK Schweiz, IHK für München und Oberbayern, Handwerkskammer Freiburg





Italien

Aktuelle Risikogebiete

Derzeit ist gesamt Italien als Risikogebiet eingestuft.

Einreise nach Italien

Die Einreise aus beruflichen Gründen ist möglich. Zur Überprüfung Ihrer Einreisemöglichkeit können Sie online einen  Fragebogen des italienischen Außenministeriums ausfüllen.

Basierend auf Ihren Antworten können Sie derzeit aus Deutschland kommend unter bestimmten Voraussetzungen ohne Einschränkungen nach Italien einreisen, Sie müssen allerdings eine  Selbsterklärung ausfüllen. Die Selbsterklärung müssen Sie nach Aufforderung jeder für die Kontrolle verantwortlichen Person vorlegen.

Sollten während Ihres Aufenthaltes in Italien grippeähnliche Symptome auftreten, die mit COVID-19 kompatibel sind, müssen Sie dies unverzüglich der örtlichen Gesundheitsbehörde melden. Während Sie auf weitere Entscheidungen der Gesundheitsbehörde warten, müssen Sie sich selbst isolieren.

Reisezonen innerhalb Italiens

Für Reisen innerhalb Italiens muss zusätzlich die ab 6. November 2020 gültige Zoneneinteilung in gelbe (normales Sicherheitsrisiko), orange (mittleres bis hohes Sicherheitsrisiko) und rote Zonen (höchstes Sicherheitsrisiko) berücksichtigt werden.
Die Ein- und Ausreise bzw. Reise innerhalb von als orange oder rot eingestuften Zonen ist nur mehr aus nachweislichen Arbeits- oder Gesundheitsgründen bzw. dringlichen Erfordernissen unter Mitnahme einer  inneritalienischer Eigenerklärung erlaubt. Zum Nachweis der beruflichen Gründe wird darüber hinaus die Mitnahme von Schriftverkehr mit dem italienischen Geschäftspartner empfohlen sowie, falls zutreffend, die Pendlerbescheinigung.

Besondere Bestimmungen für Südtirol

Südtirol zählt momentan zu den roten Zonen. Dort gilt momentan zusätzlich:

  • Als Nachweis eine  deutschsprachige Südtiroler Eigenerklärung. Falls man keine Eigenerklärung bei sich hat, ist es auch möglich, direkt bei einer Kontrolle eine Erklärung mit den gefragten Inhalten zu verfassen.
  • Ausgangssperre von 20.00 bis 5.00 Uhr
  • Strengere Sicherheitsmaßnahmen: grundsätzlich dürfen sich Personen nur mehr aus dringlichen, aus Arbeits- oder aus Gesundheitsgründen in und aus den Gemeinden bewegen.
  • Im privaten PKW tragen alle Insassen einen Schutz der Atemwege, außer es handelt sich bei allen um zusammenlebende Mitglieder desselben Haushalts. Unter dieser Voraussetzung kann bei Fahrten auf dem Landesgebiet der Mindestabstand von einem Meter unterschritten werden.
  • Spezielle  Auflagen für Baustellen

Quelle: WKO, AHK Italien, Provinz Bozen, Italienische Regierung



Weitere Informationen

 AHK Italien



Frankreich

Aktuelle Risikogebiete

Derzeit ist das gesamte Kontinentalfrankreich inklusive der Überseegebiete Französisch-Guyana, Guadeloupe, St. Martin, La Réunion, Martinique als Risikogebiet eingestuft.

Einreise nach Frankreich

Berufliche bedingte Reisen nach Frankreich sind für Personen aus den EU-Mitgliedsstaaten oder aus Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, der Schweiz, dem Vereinigten Königreich und dem Vatikan möglich. 

Für die Einreise nach Frankreich ist das Mitführen folgender ausgefüllter Unterlagen erforderlich

  • Für Arbeitnehmer: "Justificatif de déplacement professionnel"
  • Für Selbständige: "Attestation de déplacement dérogatoire". Selbständige können sich die Erforderlichkeit ihrer Fahrten selbst bestätigen, sollen aber Dokumente mitführen, aus denen sich die Notwendigkeit der Fahrt ergibt (z. B. einen Vertrag oder eine Auftragsbestätigung).
  • Nicht ganz sicher, dazu gibt es lediglich eine mündliche Aussage, aber noch keine Verordnung: Negativtest für Mitarbeiter und Selbständige: "Un test négatif de moins de 72h est obligatoire pour entrer sur le territoire“. Damit gemeint ist ein negativer Test (nicht älter als 72 Stunden) für die Einreise.

Diese Bescheinigungen können hier heruntergeladen werden.

Aufgrund der Ausgangseinschränkungen ist weiterhin das Mitführen eines selbst auszufüllenden Passierscheins verpflichtend. Die Ausgangsbescheinigung kann  hier online in der französischen Corona-App „Tous Anti Covid“ ausgefüllt werden. Deutschsprachige Ausfüllhilfen der Passierscheine finden Sie hier.

Während der Ausführung der Arbeiten in Frankreich müssen die Hygienevorschriften und Sicherheitsabstände beachtet werden. Den Mitarbeitern müssen Desinfektionsmittel und bei direktem Personenkontakt Masken zur Verfügung stehen.

Quelle: AHK Frankreich, Französisches Außenministerium, Handwerkskammer Freiburg





Tschechien

Aktuelle Risikogebiete

Derzeit ist Tschechien als Risikogebiet eingestuft.

Ampelsystem zum Infektionsgeschehen

Seit dem 8. November 2020 setzt Tschechien das Europäische  Ampelsystem um. Länder werden in Abhängigkeit der Infektions- und Testrate der grünen, orangen und roten Kategorie zugerechnet. Derzeit befindet sich Deutschland ind er Kategorie "orange".

Einreise und Mitarbeiterentsendung

Die Einreise ist für alle EU-Staatsangehörige (einschließlich Island, Lichtenstein, Norwegens, der Schweiz und Großbritanniens) und Ausländer mit nachgewiesenem Aufenthalt in einem Land der grünen oder orangen Kategorie grundsätzlich ohne Angabe von Gründen gestattet, wenn sie sich in den letzten 14 Tagen nicht länger als 12 Stunden in einem Land der roten Kategorie aufgehalten haben.

Personen, die aus Ländern der orangen Kategorie einreisen und in Tschechien arbeiten oder studieren wollen, unterliegen einer 14-tägigen Quarantäne oder müssen bei oder innerhalb von 5 Tagen nach Einreise ihrem Arbeitgeber oder ihrer Bildungseinrichtung einen negativen COVID-19-PCR- Test vorlegen. Alternativ kann auch ein in einem anderen EU-Land vorgenommener Test, der nicht älter als 72 Stunden ist, vorgelegt werden.
Pendler, Grenzgänger, Schüler und Studenten aus Nachbarstaaten, die in der Tschechischen Republik arbeiten oder studieren, und die mindestens einmal pro Woche die Grenze passieren, sind von dieser Regelung ausgenommen.



Testpflicht für tschechische Berufspendler im Landkreis Cham
Der Landkreis Cham hat ab 9. Oktober 2020 eine Allgemeinverfügung erlassen, in der Grenzpendler aus Tschechien verpflichtet werden, sich spätestens binnen 7 Tagen nach der ersten Einreise auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus testen zu lassen, soweit sie nicht schon bei der Einreise ein negatives Testzeugnis vorlegen können. Alle anderen Berufspendler aus Tschechien müssen sich spätestens alle 14 Tage testen lassen. Solche Tests können wie schon bisher kostenlos in der  Teststation auf dem Volksfestplatz Cham gemacht werden.

Quelle: AHK Tschechien, Deutsche Botschaft Prag, Handwerkskammer Niederbayern Oberpfalz





Dänemark

Aktuelle Risikogebiete

Mit Ausnahme der Färöer und Grönland gilt Dänemark derzeit als Risikogebiet.

Einreise und Mitarbeiterentsendung

Seit dem 26. Oktober 2020 benötigen Arbeitnehmer, die aus einem „roten Land" gemäß   EU-Definition kommen, bei der Einreise einen negativen Coronatest, der höchstens 72 Stunden alt ist. Die dänische Regierung hat Deutschland auf die Liste der Risiko-Länder gesetzt.

Deutsche bzw. Personen mit Wohnsitz in Deutschland können deshalb auch nicht mehr ohne triftigen Grund nach Dänemark einreisen. Als triftiger Grund gilt zum Beispiel ein Geschäftstermin oder eine Dienstleistungserbringung.

Folgende Dokumente werden bei der Einreise zusätzlich zu den üblichen Meldungen bei einer Entsendung/ einem Auftrag in Dänemark benötigt:

  • Nachweis für den Auftrag in Dänemark (z.B. Einladung zum Termin oder Dokumentation des Arbeits- bzw. Auftragsverhältnisses).  
  • Einreise aus „Hochrisikoland“ (derzeit Deutschland): Nachweis für einen negativen COVID-19-Test (nicht älter als 72 Stunden).

Quelle: AHK Dänemark





Spanien

Aktuelle Risikogebiete

Derzeit wird ganz Spanien ohne Kanarischen Inseln als Risikogebiet eingestuft.

Einreise und Mitarbeiterentsendung

Personen aus allen EU- und Schengen-assoziierten Staaten können wieder nach Spanien einreisen. Bei der Einreise kann eine Gesundheitskontrolle durch Temperaturmessung, Auswertung des Einreiseformulars durch die Gesundheitsbehörde und eine visuelle Kontrolle des Reisenden erfolgen. Personen mit einer Temperatur von über 37,5° C oder anderen Auffälligkeiten können einer eingehenderen Untersuchung unterzogen werden.

Formular zur Gesundheitskontrolle bei Flugreisen
Seit 1. Juli 2020 müssen alle Flugreisenden grundsätzlich ein Formular im  Spain Travel Health-Portal (deutsch) zur Gesundheitskontrolle ausfüllen. Dieses muss 48 Stunden vor der Abreise ausgefüllt werden. Nach dem Ausfüllen wird ein QR-Code zugeschickt, der bei der Ankunft vorgezeigt werden muss. Jede Person muss über einen eigenen, mit der Reise verbundenen QR-Code verfügen, da dieser persönlich und nicht übertragbar ist.

Sobald die Flugdaten vorliegen, kann das FCS-Formular erstellt werden. Bestimmte Fragen können jedoch erst 48 Stunden vor der Abreise beantwortet werden. In diesem Formular werden u.a. Informationen zum Aufenthalt in Spanien abgefragt. 

Für die Einreise von außerhalb der EU setzt Spanien die EU-Ratsempfehlung zur teilweisen Aufhebung von Einreiseverboten für Drittstaaten für bestimmte Staaten durch die Verordnung des spanischen Innenministeriums um. Die Einreise aus anderen Ländern unterliegt an den EU-Außengrenzen weiterhin Einschränkungen.

Es gelten allgemeine Hygieneregeln wie die Pflicht zum Tragen einer Maske innerhalb und außerhalb geschlossener Räume und ein Mindestabstand von 1,5 m.

Quelle: Auswärtiges Amt, WKO



Weitere Informationen

Informationen AHK Spanien



Großbritannien

Aktuelle Risikogebiete

Derzeit sind das gesamte Vereinigte Königreich und Nordirland sowie Gibraltar als Risikogebiet eingestuft. Ausgenommen sind die weiteren Überseegebiete, Isle of Man und die Kanalinseln (Guernsey, Jersey).

Einreise und Mitarbeiterentsendung

Anmeldung vor Einreise: Passenger locator form

Reisende aus Deutschland sind seit dem 7. November 2020 bei der Einreise in das Vereinigte Königreich zu einer 14-tägigen Selbstisolation verpflichtet.

Ausnahmen gelten u.a. für Grenzpendler, Kraftfahrer im Güterverkehr, technische Fachkräfte aus den Bereichen Bau, Installation, Wartung, Reparaturen, Sicherheitschecks. Weiterhin muss ein Formular mit Angaben zum Aufenthalt (passenger locator form) ausgefüllt werden.

Falls das Formular bis zum Erreichen der britischen Grenze nicht ausgefüllt wurde, können Sie mit einer Geldbuße belegt werden. Eine Einreise ist dann nicht möglich. Außerdem sollten Mitarbeiter ein Bestätigungsschreiben des Arbeitgebers mitführen (in englischer Sprache), das folgende Angaben erhält:

  • Persönliche Daten wie Name und Adresse
  • Reisedaten
  • Kontaktdaten des Arbeitgebers
  • Kontaktdaten des Auftraggebers in Großbritannien
  • Angaben zur Art der zu verrichtenden Arbeiten, aus denen hervorgeht, dass die Arbeiten dringend und unaufschiebbar sind.

Sie können das Formular jederzeit in den 48 Stunden vor Ihrer Ankunft in Großbritannien einreichen. Sie können mehrere Fahrten in Ihrem Formular einschließen, wenn Sie das Vereinigte Königreich mehr als einmal in einem Zeitraum von 48 Stunden betreten. Nach dem Ausfüllen des Formulars erhalten Sie einen QR-Code per E-Mail. Sie können dies ausdrucken oder auf Ihrem Telefon als Nachweis zeigen.

Quelle: Britische Regierung, RKI, Handwerkskammer Düsseldorf



Weitere Informationen

AHK Großbritannien



Ungarn

Ungarn als Risikogebiet

Derzeit ist gesamt Ungarn als Risikogebiet eingestuft.

Einreise und Entsendung von Mitarbeitern

Geschäftsreisen

  • Ungarische und ausländische Staatsbürger können im Rahmen von Dienstreisen ohne Beschränkungen (d.h. auch ohne Quarantänepflicht und ohne COVID-Test) nach Ungarn einreisen.
  • Der geschäftliche Charakter muss bei der Reise ist bei der Einreise plausibel gemacht werden.
  • Der Nachweis des geschäftlichen Charakters der Reise kann durch eine (am besten auf Ungarisch formulierte) Einladung des ungarischen Unternehmens bzw. der diesbezügliche E-Mail-Wechsel erbracht werden.
  • Wird am geschäftlichen Charakter gezweifelt, geht die Grenzpolizei nach den allgemeinen Regelungen vor.

 

Einreise von Pendlern

  • Berufspendler aus den Nachbarstaaten dürfen nach Ungarn einreisen, müssen das Land aber innerhalb von 24 Stunden wieder verlassen. Der Aufenthalt ist nur in einem Kreis von 30 km von der Staatsgrenze erlaubt.
  • Ungarn, die in einem Kreis von 30 km von der Staatsgrenze in den Nachbarstaaten arbeiten, dürfen ohne Einschränkungen nach Ungarn zurückkehren, wenn der Aufenthalt im Nachbarland nicht länger als 24 Stunden dauerte.
  • Voraussetzung ist in beiden Fällen eine Bestätigung des Arbeitgebers.

 

Transitreisen ausländischer Staatsbürger

  • Ausländische Staatsbürger, die anderweitig nicht zur Einreise berechtigt sind, können zum Transit durch Ungarn einreisen, müssen sich aber an der Grenze stichprobenartig einer Gesundheitsprüfung unterziehen. Die Ein- und Durchreise muss über verbindliche Grenzübergangsstellen 7 auf verbindlichen Routen und innerhalb von 24 Stunden erfolgen.

Quelle: AHK Ungarn





Zoll

Auf den Seiten der Zollverwaltung wurden häufige Fragen zum Coronavirus und Warenverkehr zusammengestellt.



Weitere Informationen

FAQs zum Warenverkehr





Weitere Corona-Informationen



Beratungsangebot der Handwerkskammer

Coronavirus: Hinweise für Ihre Aufträge im Ausland
Wir informieren Sie laufend über die aktuellen Änderungen
Steuer- und Sozialversicherungsrecht mit Coronabezug
Informationen aus dem Steuer- und Sozialversicherungsrecht, die im Zusammenhang mit Corona veröffentlicht wurden.

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Corona: Finanzhilfen und Bürgschaften
Informationen zu finanziellen Unterstützungen während der Coronapandemie.

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Arbeitsschutz und Hygiene-Maßnahmen wegen Corona
Vorsorgemaßnahmen Arbeitgebers, Schutz- und Hygienekonzept, Kundendienst, Verhaltens- und Hygienemaßnahmen

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Arbeits- und Arbeitsschutzrecht, Kurzarbeit während der Coronapandemie
Was müssen Sie aus Arbeitsrechtlicher Sicht während der Coronapandemie beachten.

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Corona Teststationen
Eine Übersicht über ausgewählte Teststationen in Bayern, die Sie für sich oder Ihre Mitarbeiter nutzen können.

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Corona: Zivil- und Wirtschaftsrecht
Unsere Berater informieren Sie regelmäßig über aktuelle Themen im Zivil- und Wirtschaftsrecht, die im Zusammenhang mit Corona stehen.

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Informationsquellen